MIDI & Music-Corner

Lesen Sie ab sofort in ATARI-Inside alles über ATARI & Musik!

Hi everyone, unter der obigen Rubrik findet Ihr ab dieser Ausgabe aktuelle Infos zum Thema Atari & Musik. Vom Technofreak bis zum Klassiker sollen hier alle angesprochen werden, die mit ihrem Atari Musik machen oder dies in naher Zukunft beabsichtigen. Hier werden die brennenden Themen wie zum Beispiel "Wie komme ich in die Charts?" oder "Wie komme ich auf gar keinen Fall in die Charts?" behandelt. Aktuelle Soft- und Hardwaretests sind ebenso an der Tagesordnung wie ein Forum für Fragen, Tips und Tricks. Häufig gestellte Fragen werden in diesem Corner abgedruckt und - soweit es in meiner Macht steht - beantwortet.

Damit aber der Erfahrungsaustausch im MIDI & AUDIO CORNER eine große Breitenwirkung hat, seid vor allem IHR gefragt, Ihr, die Ihr Winter und Sommer, Tag und Nacht unermüdlich auf euren schwarzen und weißen Tasten wütet, die MIDI-Kabel zum Glühen bringt und vielleicht sogar schon den einen oder anderen Atari für immer ins Nirvana befördert habt. Wenn IHR also Fragen oder Anregungen habt, richtet diese unverzüglich an den Falke Verlag, Kennwort: MIDI & AUDIO CORNER. Viele der Fragen können dann auch im nächsten Sonderheft der Atari Inside, das sich ausführlich mit dem Thema Atari & Musik beschäftigt, erörtert werden.

Anfangen möchte ich in dieser Ausgabe mit einer der meistgestellten Fragen aus dem Bereich Harddiskrecording auf dem Atari Falcon030. "Wie gut ist die Aufnahmequalität des Falcon insbesondere in Bezug auf professionelle Audioanwendungen ?"

Auf den ersten Blick bietet der Atari Falcon nur eine etwas dürftige Mic-IN Miniklinkenbuchse, die wohl kaum als professionell bezeichnet werden kann. Die "analoge" Audiohardware des Falcon ist von Hause aus nicht den hohen Anforderungen des Studioalltags gewachsen. Der eingebaute Bassboost ist ebenso störend wie das leise Zirpen und Rauschen im verarbeiteten Inputsignal. Der Miniklinke-Kopfhörerausgang verrät dabei leider auch nicht viel von den wirklich professionellen Audioqualitäten der Falconhardware. Diese eröffnen sich dem ambitionierten Harddiskrecorder nämlich erst nach dem Erwerb des separat erhältlichen Digitalinterfaces (z.B. von der Fa. Soundpool), das an den DSP-Port des Falcon angeschlossen wird. Jetzt sollte man noch einen CD-Player oder besser noch einen guten DAT-Rekorder mit Digitalanschlüssen sein Eigen nennen. Dann steht der ungehemmten Audiobrillianz nichts mehr im Wege, da jetzt allein die Qualität der A/D- und D/A- Wandler des benutzten DAT-Rekorders entscheidet. Bei mir verrichtet ein portabler Sony TCD-D7, der optimal auf dem Digitalinterface Platz findet, seine Wandelarbeit Über digitale Glasfaserleitungen. Der Falcon verarbeitet in diesem Fall die Audiodaten rein digital und dementsprechend gut. Mit Programmen wie Cubase Audio lassen sich Audiosignale maximal 8-spurig (bei Datenreduktion sogar 16-spurig !) in den Studiostandards 44.1 und 48 kHz aufnehmen. Sogar digitale Formatkonvertierungen sind möglich (Anm.: der billigste "Studio"-Formatkonverter ist bereits teurer als ein kompletter Falcon). Die Qualität bleibt also hoch. Wer also Zweifel haben sollte, dass der Falcon voll professionell eingesetzt werden kann, dem sei an dieser Stelle aus erster Hand versichert, dass diese Zweifel absolut unbegründet sind. Außerdem sprechen unzählige Falcon CD- Produktionen eine deutliche Sprache. Für mein Studio stellt der Falcon nach wie vor -vor allem auch unter dem Aspekt des Preis-/Leistungsverhältnisses- eine qualitativ kaum schlagbare Komponente dar. Bis zur nächsten Ausgabe des MIDI & AUDIO CORNERS werden bei mir wohl noch einige (hoffentlich gute) Audiotracks den DSP-Port passieren. Euch wünsche ich bis dahin ebenfalls eine kreative Zeit.
Christian Halten



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