EDV-Lexikon (R-S)

Register - Ein Speicher in der CPU. Ein Register kann Zwischenergebnisse, Befehle und Adressen speichern.

Rendering - Bezeichnung für die Berechnung fotorealistischer, dreidimensionaler Abbildungen, wobei Lichteffekte wie Schatten und Lichtreflektionen simuliert werden. Aufgrund der hohen Datenmengen, die beim Rendering anfallen, ist eine leistungsfähige Hardware-Ausstattung erforderlich, z. B. eine für grafische Arbeiten konzipierte Workstation. Ein mit dem Rendering verwandtes Verfahren ist das Raytracing. Der wesentliche Unterschied zwischen beiden Verfahren ist, dass es beim Rendering primär darum geht, ein Drahtmodell (das oftmals aus einem CAD-Programm stammt) in ein Volumenmodell in 3D-Darstellung umzurechnen, dagegen steht beim Raytracing die Berechnung eines Objekts ohne Vorlage im Vordergrund.

Repeater - Ein Gerät, welches bei Netzwerken, die größere Entfernungen überbrücken, die gesendeten Daten verstärkt und weiterleitet.

Reply - Engl. Bezeichnung für Antwort oder Kommentar auf eine EMail oder auf eine Anfrage in einem Brett innerhalb einer Mailbox oder einem ähnl. Kommunikationssystem.

Reset - Engl. Bezeichnung für die Funktion zum Zurücksetzen von Computern oder Peripheriegeräten in den Zustand, in dem sie sich kurz nach dem Einschalten befanden.

Restore - Engl. Bezeichnung zum Wiederherstellen z. B. eines archivierten Datenbestandes.

Ring-Topologie - Damit wird eine der Varianten der Netzwerk-Topologien in einem LAN bezeichnet. Bei dieser Art des Netzwerkes werden Nachrichten gerichtet und von der Quelle zum Ziel rundgeschickt. Der Vorteil dieser Topologie sind geringer Leitungsbedarf und leichte Erweiterbarkeit. Ein weiterer Vorteil ist, dass Ringnetze keinen Zentralrechner aufweisen.

RIP - Kurzform für Raster Image Processing. Ein Prozessor für Belichter, der es erlaubt, gerasterte Vorlagen sehr schnell einzulegen und umzusetzen.

RISC - Kurzform für Reduced Instruction Set Computer. Die Idee beim RISC ist die Beobachtung, dass normalerweise bei Zentraleinheiten eine relativ kleine Zahl von Instruktionen aus dem Befehlssatz überdurchschnittlich oft durchgeführt werden, daher werden beim RISC die Befehlssätze auf einen kleinen Vorrat im Prozessor reduziert, wodurch der Prozessor schneller wird. Nachteil ist, dass für die Programmierung nur eine eingeschränkte Menge an Befehlen zur Verfügung steht.

ROM - Read Only Memory

Root-Directory - Engl. Bezeichnung für Stammverzeichnis

RS-232-C - Serielle Schnittstelle, über die fast alle PCs verfügen. Sie entspricht der europäischen CCITT-Schnittstelle V.24 für die Datenübertragung über Telefonleitungen. Es ist eine 9- oder 25-polige Verbindung, über die viele Peripheriegeräte an den Computer angeschlossen werden können. Die Übertragungsgeschwindigkeit beträgt bis zu 20 KBit/s. Verbessert ist die Schnittstelle RS-449, über die bis zu 2 MBit/s übertragen werden können.

RTF - Kurzform für Rich Text Format. Dieses Dateiformat wurde von der Firma Microsoft zum Austausch von Textdateien entwickelt. Die Besonderheit des RTF ist die Umsetzung von Formatierungen in direkt lesbare Textinformationen. Da dieses Format sehr einfach aufgebaut ist, so ist eine Entwicklung von Konvertierungsprogrammen ohne großen Aufwand möglich.

RZ: Kurzform für Rechenzentrum

S3 - Kurzform für den engl. Begriff Geschwindigkeit hoch drei. Der Name eines amerikanischen Herstellers von Grafikprozessoren

SAA - Kurzform für, Systems Application Architektür

Sampler Abtastgerät für analoge Signale, welche in digitale und dann vom Computer verarbeitet werden.

Satzspiegel - Teil einer Seite, innerhalb dessen die Text- und Bildelemente stehen.

Saugen - Umgangssprachliche Bezeichnung für Download; Bezeichnung für das Laden einer Datei (z. B. aus einer Mailbox oder Btx).

Scanner - Bildabtastgerät, das die abgetasteten Vorlagen mittels eines Lichtstrahls in elektrische Impulse umwandelt, die dann vom Computer verarbeitet werden. Die Qualität eines Scanners hängt wesentlich von der Qualität der Auflösungsfähigkeit ab Ein heute handelsüblicher Scanner hat eine Auflösung zwischen 300x600 und 600x600 dpi. Handscanner sind preiswerter, verfügen aber nicht über die o. g. Auflösung und haben eine kleine Abtastfläche.

Scheduler - Der Scheduler legt fest, wann ein Programm in der Benutzung durch ein anderes abgelöst wird.

Scheibe - Engl. Bezeichnung für wafer: Grundlage zur Herstellung von Chips.

Schirm - Bildschirm

Schleife - Engl. loop, eine Kontrollstruktur, bei der ein Programmteil wiederholt ausgeführt wird, bestehend aus Schleifenkopf, Schleifenrumpf und Schleifenfuß.

Schlitzmaskenröhre - Bildröhre, bei der die drei Elektrodenstrahlröhren nebeneinander gesetzt sind.

Schreib/Lesekopf - Dieser dient zum Magnetisieren der Oberfläche einer Magnetplatte, z. B. Diskette, Festplatte.

Schreibdichte - Sie gibt bei Massenspeichern die Anzahl der Zeichen pro Flächeneinheit an. Die Maßeinheit lautet Bpl (Bit per Inch). Scratch file- Eine löschbare Datei.

Screen - Bildschirm

Screen Controller - Elektronischer Baustein zur Bildschirmsteuerung.

SCSI-Bus - Eine genormte Schnittstelle zur Übertragung von Daten zwischen Computer und Festplatte, die einen schnellen Datenaustausch ermöglicht.

SDK - Kurzform für Software-Developers Kit. Bezeichnung für eine Sammlung von Hilfsprogrammen, die vor allem dem Einbinden des entwickelten Programms in eine grafische Benutzeroberfläche dienen und Umwandlungsarbeiten vornehmen.

Seagate - Amerikanischer Hersteller von Festplatten.

Search - Engl. Bezeichnung für Suchen, d. h. das Auffinden von Informationen in einer Datei.

Sektor - Ein Bereich auf einer Festplatte oder Diskette.

Semiconductor - Halbleiter: Bezeichnung für Bauelemente, die aus halbleitendem Material gebaut sind, wie z. B. Dioden und Transistoren.

Sequentielle Datei - Datei, die nur von Anfang an kontunierlich verarbeitet werden kann. Man kann auf eine spezielle Datei nicht direkt zugreifen, im Gegensatz zu Random-Dateien, die weitaus flexibler sind den direkten Zugriff gestatten.

Sequentieller Speicher - Speichermedium, bei dem alle Daten von Beginn des Datenträgers gelesen werden müssen (z. B. Kassetten und Magnetbänder). Problematisch sind Änderungen, denn ist der neue Texi länger, werden die nachfolgenden Dateien überschrieben.

Serial Interface - Serielle Schnittstelle. Seriell - Vorgänge, die nacheinander ablaufen (wenn z. B. die einzelnen Bits nacheinander über die Leitung übertragen werden).

Serielle Schnittstelle - Die einzelnen Bits eines Datenwortes werden bei dieser Schnittstelle nacheinander übertragen. Sie dienen der Datenübertragung von bzw. an Peripheriegeräte.

Server - Computer, dessen Leistung allen an einem Rechnernetz angeschlossenen Benutzern zur Verfügung steht. Unterschiedliche Peripherie-Server erlauben somit, Geräte zwischen mehreren Benutzern zu teilen.

SFT - Kurzform für System Fault Tolerance (Fehlertoleranz). Die Fähigkeit eines Systems, Fehler zu erkennen oder zu beheben.

Shading - Einblenden von Schatten an körperlichen Gegenständen, um einen dreidimensionalen Effekt zu erzielen. Das Berechnen dieser Schatten erfordert umfangreiche Programme.

Shape - Bewegliches Bildschirmobjekt (z. B. der Mauszeiger)

Shareware - Software, die unter mehreren Benutzern ausgetauscht geteilt werden darf. In der Software befindet sich die Adresse des rammierers, der darum bittet, bei häufigem Betrag einen bestimmten Betrag an ihn zu überweisen. Der Betrag wird damit registriert und erhält Updates.

Shell - Die "Schale" ist Bindeglied zwischen System und Anwender. Sie t z. B. für die Verständigung zwischen Tastatur und System.

Signalprozessor - Übernimmt bei Signal-Datenverarbeitung die hauptsächliche Rechenarbeit.

SIMM - Kurzform für Single Inline Memory Module. Eine kleine Einsteckarte, auf der RAM-Chips anacht sind. Sie ist einfach einzubauen und benötigt wenig Platz auf Systemplatine.

Simplex - Ein Verfahren der Datenübertragung, in dem Daten immer Ton einem bestimmten Gerät geiet und von einem anderen empfangen werden können. Eine Umkehrung der Datenströme ist nicht möglich.

Slack - Nicht verwendeter Bereich tzten Cluster einer Datei. Die einzelnen Cluster werden beim Spein einer Datei nacheinander beschrieben.

Slave - Nennt man den untergeordneten Rechner in einem Computernetzwerk.

S/L-Kopf - Kurzform von Schreib/Lese-Kopf

Slot - Abschnitt, Bezeichnung für Steckplatz

SLSI - Kurzform für Super Large Scale Integration. Bei dieser Chiptechnologie sind mehr als 100.000 Transistoren auf einem Chip untergebracht.

Smalltalk - Programmiersprache, entwickelt von der Firma Xerox, dient hauptsächlich zur Entwicklung von Anwendungen im Bereich der künstlichen Intelligenz.

Smartdrive - Disk-Cache, der sich im Lieferumfang von DOS und Windows befindet. Die Verwendung von Smartdrive ist bei bestimmten SCSI-Festplatten zwingend erforderlich, um Windows betreiben zu können.

SNA - Kurzform für Systems Network Architecture, von IBM entwickelte Netzwerkarchitektur für Großrechner und die daran angeschlossenen Terminals.

Solaris - Betriebssystem mit grafischer Benutzeroberfläche, wurde Anfang der 90er Jahre von der Firma Sun entwickelt.

Source Code - Quellcode

Space Invaders - Eines der bekanntesten Action-Spiele. Es wurde 1978 von der Firma ATARI eingeführt.



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