Editorial

Liebe Leser,

die Atari-Show in Düsseldorf war eine Reise wert. Vor allem natürlich für jene, die ihren Computer für professionelle Anwendungen einsetzen wollen und natürlich auch für die Anbieter, die beweisen wollen, wie gut sich der Atari ST für eben diese Anwendungen eignet. Allen voran hatte natürlich Atari selbst dieses Anliegen, und nach einhelliger Meinung wurde mit der Messe dieser Beweis geliefert.

Erwartungsgemäß stand die Messe ganz im Zeichen des ST, der eben die Hardware mitbringt, die die moderne Software erfordert. Überraschenderweise spielte der PC, der bei Drucklegung dieser Ausgabe immer noch nicht zu bekommen war, eine weit kleinere Rolle als erwartet. Daß der PC bei Atari selbst nicht im Mittelpunkt des Interesses steht, ist seit längerem bekannt. Ob der Versuch, am lukrativen Markt für Home-PCs teilzuhaben aber überhaupt gelingen kann, wenn der mögliche Käufer dieses Gerät bei Atari nur in der hintersten Ecke findet, ist allerdings fraglich.

Daß die 8-Bit-Ataris vertreten waren, dafür sorgte unter anderem auch das ATARImagazin mit seinem Stand. Das Besucherinteresse bewies, daß auch diese Computer noch Zukunft haben, denn die kleinen Ataris sind trotz Blitter und Transputer hervorragende Geräte, die sich im Auf und Nieder der Computermarken und -typen sehr gut behaupten.

Wenn Ihnen übrigens Düsseldorf zu weit war, so können Sie in dieser und den nächsten Ausgaben des ATARImagazins ebenfalls erfahren, was geboten wurde. Wir berichten in Wort und Bild über "Show" und "Business" auf dieser ersten Atari-Messe in Deutschland.

Viel Spaß beim Lesen
Robert Kaltenbrunn



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