The Deep: Ballerei auf dem Wasser

"The Deep" heißt eine neue Automatenumsetzung von U.S. Gold. Hier geht es um einen Kampf auf Leben und Tod. Mit einem Zerstörer schippern Sie bei horizontalem Scrolling über den Bildschirm und wehren sich dabei gegen allerlei Unangenehmes, das aus der Tiefe auftaucht. Feindliche U-Boote, Riesenquallen und -kraken machen Ihnen in der ersten Runde das Leben schwer. Die Gegner feuern Minen und Raketen auf Sie ab. Ausweichen können Sie nach rechts oder links. Mit lenkbaren Wasserbornben gehen Sie gegen die feindliche Übermacht vor.

Ab und zu taucht aus einem abgeschossenen U-Boot eine Boje auf. Wird diese eingesammelt, erscheint ein Hubschrauber und wirft ein Extra ab, das aufzufangen ist. Zur Verfügung stehen verschiedene Extrawaffen. Dazu gehören stärkere Wasserbomben, ein Turbo-Antrieb oder lenkbare Unterwasserraketen. Natürlich dürfen auch Smartbomben nicht fehlen. Ein Extra macht aus dem Schiff sogar eine Sonde. Damit tauchen Sie zum Meeresgrund und heimsen Bonuspunkte ein. Ein Sonarschirm am oberen Bildschirmrand erleichtert die Ausschau nach Feinden.

Ist der erste Teil überstanden, folgt der Kampf gegen einen Zerstörer. Schießen Sie auf die Kornmandobrücke. Sie stehen am linken Bildrand und lenken die Kanonenkugeln. Waren Sie erfolgreich, folgt die dritte Runde. Diesmal gilt es, die Luken eines Riesen-U-Boots zu sprengen, um zu verhindern, daß von dort Atomraketen abgefeuert werden.

Im letzten Abschnitt sorgen Sie in einer Rettungsaktion dafür, daß Flüchtlinge heil von einer Insel auf Ihr Schiff gelangen. Aus der Tiefe ballert der Feind aus allen Rohren, um Ihr Vorhaben zu vereiteln. Sie schießen die Raketen in bewährter "Missile Command"-Manier ab. Anschließend geht es wieder von vorne los.

Die Hintergrundgrafik ist abwechslungsreich gestaltet. Die Feinde sind zufriedenstellend gezeichnet und animiert. Doch leider findet man auch Grafikfehler. So scheint beispielsweise das Schiff auf dem Wasser zu schweben. Damit kann man sich aber abfinden. Ich finde "The Deep" ganz nett. Der simultane Zwei-Spieler-Modus bringt Leben in das Programm. Ist man allein, muß man den Maus-Port benutzen. Hier fragt man sich doch, warum dies so ist. Das ewige Gestöpsel, das nun erforderlich ist hätte sich auch vermeiden lassen. Merkwürdig mutet es auch an, daß nach Spielende das ganze Programm neu geladen wird. Das kostet unnötig viel Zeit.

Auf den Vorspann kann man getrost verzichten. Er bietet zwar gute Musik; diese ist jedoch schlecht digitalisiert. Trotz der erwähnten Mängel hebt sich "The Deep" erfreulich von anderen Weltraumballerspielen ab.

The Deep (ST)
Hersteller: U.S. Gold
Info: Leisuresoft, Rushware
Grafik: 7
Sound: 5
Motivation: 7
Carsten Borgmeier



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