| Ein Professor hört auf den Pfiff | |||||||||||||||||||||||||||||||||||
![]() Computertyp: Commodore 64, Atari Spieletyp: Geschicklichkeitsspiel Preis: 98 Mark (Diskette) Besonderheit: Abwechslungsreich, viel Spiel fürs Geld Die letzten Monate zeigten einen interessanten Trend bei den Reaktionsspielen. In den Programmen der neuen Generation benötigt man oft eine Portion Strategie, was das Spielen auch interessanter macht. Der jüngste Vertreter dieses Genre ist »Whistler’s Brother«, ein flottes Programm, das mit 13 verschiedenen Bildern lockt, die für viel Abwechslung sorgen. Der Spieler ist der »Whistler«, der seinen Bruder, einen zerstreuten Professor, auf einer Expedition begleitet und ihm mit Pfiffen mitteilt, in welche Richtung er zu gehen hat.Es ist recht ungewöhnlich und reizvoll, eine zweite Figur per Joystick mitzusteuern, da beide Brüder immer zusammen auf dem Bildschirm sein müssen. Denn als gedankenverlorener Bilderbuch-Archäologe steckt der Professor seine Nase dauernd in ein Buch und sieht nicht, wohin er tritt. Wenigstens hält er aber die Ohren offen. Jedesmal, wenn der »Whistler« per Feuerknopf pfeift, rennt der Professor in dessen Richtung. Im Vergleich zu anderen »Multi Screen«-Spielen wie »Jumpman« oder »Lode Runner« sind die einzelnen Spielstufen vor allem grafisch geglückt und nicht allzu einfach. Die Spfelmotivation ist natürlich groß, denn wer möchte nicht alle 13 Bilder kennenlernen? Wer ein nettes Geschicklichkeits-Spiel ohne Mord und Totschlag sucht, wird bei »Whistler’s Brother« gut bedient. (hl) |
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