| Grafik |
52 ★ |
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| Sound & Musik |
3 ★ |
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| Happy-Wertung |
83 ★ |
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C 64 (Amiga, Apple II, Atari ST, Macintosh, MS-DOS, TRS-80, [Lynx, Master System, Game Boy])
Denkspiel
59 DM bis 89 DM (Diskette)
Chinesisches Brettspiel mit
Zeitlimit und High-Score-Liste
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Das hätten sich die alten Chinesen nicht träumen lassen, dass ihre ehrwürdigen Brettspiele auch in unseren westlicheren Gegenden
beliebt werden. Die Rede ist von »Shanghai«, einer aufgepeppten Computer-Version des 3000 Jahre alten chinesischen Spiels »Mah
jongg«.
Das Spielprinzip ist sehr einfach: 144 Spielsteine werden zu
einer kunstvollen Pyramide, genannt »der Drachen«, aufgebaut.
Diesen Drachen gilt es nun vollständig abzubauen. Dafür gibt es nur zwei Regeln: Es müssen
immer Paare von zusammenpassenden Steinen entfernt werden und diese Steine dürfen nur nach links oder rechts weggezogen werden,
ohne dass andere Steine dadurch bewegt werden, weil sie im Weg liegen.
Jeder Stein kann mit mindestens drei anderen zu einem Paar kombiniert werden. Wenn Sie aber aus vier zusammenpassenden Steinen
das falsche Pärchen auswählen, verbauen Sie sich den Lösungsweg und landen in einer Sackgasse.
Shanghai können Sie zum Üben alleine spielen, aber am
meisten Spaß macht ein Turnier mit zwei oder mehr Spielern. Gleich zwei verschiedene Modi stehen zur Wahl: Bei »Tournament« tritt
jeder Spieler einzeln an. Allen Spielern wird derselbe Drachen »serviert«. Eine High-Score-Liste zeigt an, wer innerhalb eines
Zeitlimits die meisten Steine entfernen konnte. Bei »Challenge« treten zwei Spieler gleichzeitig an. jeder muss seinen nächsten Zug
innerhalb eines Zeitlimits ausfahren, sonst verfällt dieser. Sieger ist, wer am Ende die meisten erfolgreichen Züge durchgeführt hat.
Obwohl oder gerade weil das Spielprinzip sehr einfach ist, kann Shanghai stundenlang vor den Monitor fesseln. Vor kurzem testeten
wir die Amiga-Version recht ausführlich: Wir spielten bis halb vier am frühen Morgen.
Schade, dass bei der C 64-Version die Grafik sehr kümmerlich ausgefallen ist. Wer einen Fernsehapparat und keinen Monitor besitzt,
wird echte Schwierigkeiten bekommen, die Spielsteine zu erkennen. Der Sound beschränkt sich hier auf ein Pfeif-Geräusch, das am
Ende eines Zeitlimits ertönt.

Boris Schneider
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