| Moonmist | |||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
Ihre Ankunft an der Küste von Cornwall ist wahrhaft unheimlich. Die Türme des ein-
samen Schloßes ragen düster in den Nachthimmel. Der Vollmond spendet geisterhaftes
Licht, während Sie sich dem Türklopfer nähern. Doch was ist das? War da eben ein
Schatten am Fenster oder nur eine Phantom-Figur des trügerischen Nebels? Das neue Infocom-Textadventure »Moonmist« verbreitet solche Gänsehaut-Stimmung
und gibt sich dabei besonders Einsteiger-freundlich. Der Schwierigkeitsgrad ist nicht
allzu hoch, aber die Freunde von kniffligen Puzzles kommen trotzdem nicht zu kurz. Es
gibt sogar sechs Varianten und bei jeder ist der Schatz an einem anderen Ort versteckt.
Indem man zu Beginn eine von sechs Farben wählt, entscheidet man sich für eine der
sechs Szenarien. Die C 64-Version leidet unter den nervtötend langsamen Disketten-Zugriffen. Davon einmal abgesehen kann man Moonmist allen Adventure-Fans mit Englisch- Kenntnissen nur empfohlen. Und wenn man das Spiel einmal gelöst hat, wagt man sich einfach an eine andere Variante heran - eine gute Idee, die bei Abenteuerspielen Schule machen sollte. ![]() |
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