Army Moves
C 64 (Schneider CPC, Spectrum)
39 Mark (Kassette), 59 Mark (Diskette)
  Grafik  63 ★
  Sound & Musik  69 ★
  Happy-Wertung  46 ★

Ein neues Ballerspiel ist da, bei dem man mit allerlei Fahrzeugen einem schier übermächtigen Gegner zu Leibe rücken muss. Der Anlaß zu solch kriegerischem Treiben hat bei »Army Moves« verblüffende Ähnlichkeit mit anderen Programmen dieses Genres: Der Spieler wird zum furchtlosen Mitglied eines Elite-Trupps, der bevorzugt bei extra-kitzeligen Militär-Missionen eingesetzt wird. Im Safe einer bösen Macht ist eine wichtige Information versteckt, an die man herankommen muss.

Es gibt sieben Abschnitte, von denen drei spielerisch recht unterschiedlich sind. Das umfangreiche Programm paßt deshalb nicht auf einmal in den Speicher. Hat man die ersten vier Level geschafft, werden die restlichen drei nachgeladen.

Bei allen Abschnitten müssen Sie eine bestimmte Strecke zurücklegen. Zunächst mit einem Jeep, später mit einem Hubschrauber und zu guter Letzt zu Fuß. Mit Raketen, Granaten und ähnlichem Schnickschnack setzt man sich zur Wehr. Ducken und Springen um auszuweichen sind auch gestattet.

Wird man getroffen, muss man manchmal ganz zu Beginn des jeweiligen Levels wieder von vorne beginnen. Das ist recht biestig, denn das Spiel ist ganz schön schwierig und zudem auch ein wenig unfair. Manchmal ist es zu einem nicht unwesentlichen Teil Glückssache, ob man heil ans Ziel kommt oder nicht. Schade auch, dass jegliche Art von High-Score-Liste fehlt. Wer auf Punktejagd gehen will, muss zu Zettel und Bleistift greifen.

Heinrich: »Mehr Masse als Klasse«

Mein erster Eindruck von Army Moves war alles andere als freundlich, weil der Erfolg bei diesem Spiel teilweise Glückssache ist. Doch wenn man mehrere Levels bestritten hat, steigt die Motivation. Schließlich will man alle Spielstufen kennenlernen.

Alles in allem ist Army Moves ein nicht sonderlich geistreiches aber vielseitiges, noch erträgliches Ballerspiel.

Boris: »Nichts für mich«

Army Moves zählt zu den echten Kriegsspielen, bei denen der Spieler auf die Mission geschickt wird, Menschen zu töten, damit er eine möglichst hohe Punktzahl bekommt.

Doch sieht man mal von der blutrünstigen Handlung ab, bleibt spielerisch nicht viel Positives übrig. Weniger die Geschicklichkeit, sondern das Glück des Spielers wird auf eine harte Probe gestellt.

(hl)

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