Garfield (C 64)

C64 (Spectrum)
35 Mark (Kassette), 39 Mark (Diskette)
Grafik 67 ★
Sound & Musik 64 ★
Happy-Wertung 40 ★

Wer kennt ihn nicht, den fetten, Lasagne-mampfenden Kater, der seinem Besitzer Jon und dem Hund Odie das Leben schwer macht. Der in Deutschland höchst erfolgreiche Comic-Held hat jetzt endlich sein eigenes Computerspiel bekommen: »Garfield: Big. fat, hai-ry Deal« (übersetzt etwa: großer, fetter, haariger Kerl).

Es ist Montag (Garfields Unglückstag) und die schlechte Nachricht des Tages lautet: Garfields Freundin Arlene ist entführt worden. Oder besser gesagt: Sie ist im stadtischen Tierheim gelandet. Und so tiefschwarz Garfields Charakter manchmal auch ist. Arlene kann er keineswegs alleine ihrem Schicksal überlassen. Also raus aus der Katzen-Kiste und den Weg zum Tierheim gesucht.

Doch leider ist Garfield in einem Dauer-Hunger-Zustand. Wenn er nicht alle paar Minuten was Leckeres zu essen bekommt (vorzugsweise Lasagne), gehen ihm die Kräfte aus und das Spiel ist beendet. Ähnliches passiert, wenn Sie Garfield zu hektisch durch die Gegend lenken: Müdigkeit sammelt sich an und entlädt sich in einer Schlaf-Attacke. Seltsame Monster im Keller des Hauses, eine Kanalisation im Dunkeln oder ein wütender Metzger gehören zu den Dingen, die Garfield behindern.

Das Spiel wird komplett mit dem Joystick gesteuert, Garfield kann durch die Gegend laufen, nach links und rechts treten, springen und Gegenstände aufnehmen, ablegen, benutzen und (am wichtigsten) essen. Die Puzzles im Spiel sind nicht sehr umfangreich. Wenn Garfield den Bild-schirmrand erreicht, wird nicht gescrollt, sondern auf ein anderes Bild umgeschaltet. Bis auf dieses Manko ist die Grafik recht gut gezeichnet und animiert, wenn auch teilweise mit scheußlichen Farben. Comic-Fans werden aber enttäuscht sein, denn die Auflösung des C 64 läßt Garfield halt nicht wie auf dem Papier aussehen, (bs)

Happy-Empfehlung:
Einfaches Action-Adventure für nicht allzu anspruchsvolle Garfield-Fans.

Erste Hilfe:
Nermal ist in der Kanalisation zu finden, dort brauchen Sie die Lampe. Geben Sie Nermal einen Tritt, damit er sich bewegt. Nermal hat die Aufzieh-Maus, die Sie beim Metzger loslassen sollten.


Boris Schneider



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