Lords of Conquest (C 64)

Welt erobern leichtgemacht: »Lords of Conquest« ist ein Computer-Gesellschaftsspiel, das sich an Brettspiele wie »Risiko* und »Diplomacy« anlehnt.

Zwei bis vier Spieler versuchen, die Welt zu erobern. Dieses Ziel gilt als erreicht, wenn alle Gegner eliminiert worden sind (schwer bis fast unmöglich) oder wenn man drei Großstädte aufbauen und ein Jahr lang verteidigen konnte.

Zu Beginn des Spiels präsentiert der Computer eine Weltkarte, aufgeteilt in über 20 Territorien. In der ersten Spielphase teilen sich die Spieler diese Territorien untereinander auf und versuchen dabei, möglichst viele Gebiete mit Rohstoffen zu ergattern. denn nur mit Rohstoffen kann man Weltmacht erlangen.

Danach wird der Spielverlauf in jährliche Phasen eingeteilt. Innerhalb eines Spiel-Jahres kommt jeder Spieler einmal an die Reihe und kann neue Waffen produzieren, Städte bauen, mit anderen Spielern handeln, seine Armeen bewegen und zu guter Letzt die Territorien der anderen Spieler angreifen.

Der Computer macht sich bei Lords of Conquest gleich auf zwei Arten nützlich. Zum einen verwaltet er fehlerlos den Reichtum und die Armeen der Spieler. ohne daß man selber viel rechnen muß. Zum anderen gibt er einen ganz brauchbaren Computergegner ab Allerdings ist es nur möglich, alleine gegen einen einzigen Computer-Gegner anzutreten, was bei weitem nicht so viel Spaß wie ein Spiel mit Freunden macht.

Der Nachteil gegenüber einem Brettspiel ist die Blockgrafik-Darstellung auf dem Bildschirm, die ein schönes Brett mit Steinen nicht ersetzen kann.

Wem das Erobern der Welt zu langwellig wird, kann zusätzlich aus 19 anderen Spielfeldern wählen oder sich in einem Editor das eigene Wunsch-Spielfeld basteln. Lords of Conquest ist ein gutes Computer-Spiel für jeden, der Spiele im Stil von »Risiko« mag oder auch sonst auf komplexe Gesellschaftsspiele steht. (bs)

Happy-Empfehlung:

An »Risiko« angelehntes Computer-Gesellschaftsspiel. Bis zu vier Spieler, guter Computer-Gegner.

Erste Hilfe:

Rohstoffe sind das Allerwichtigste. Außerdem sollte man die eigenen Territorien als kompakten Block anordnen. Einzeln verstreute Territorien können zu einfach angegriffen werden.


Boris Schneider



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