North Star (CPC)

Wir schreiben das 25. Jahrhundert. Die Raumstation »North Star« schwebt seit Jahren in einer Umlaufbahn um die Erde. In ihr leben einige tausend Erdenbürger. Eines Tages reißt die Verbindung von der Erde zur North Star ab. Ein Späher wird zur Raumstation geschickt, um nach dem Rechten zu sehen. Kaum ist der gute Mann gelandet, stolpert er schon über den ersten Außerirdischen. Klarer Fall: Die North Star wurde Opfer einer der typischen, bei Computerspielen außerordentlich beliebten Invasionen fieser Fremdlinge. Nun schießt man sich tapfer durch die Levels, um die zentrale Schaltstelle der Raumstation zu erreichen und die Lebenserhaltungs-Systeme wieder anzuwerfen.

North Star ist ein Vertreter des Genres der horizontal scrollen-den Action-Spiele. Ein Held alleine kämpft gegen verschiedene Gegner und muß jeden Level innerhalb eines Zeitlimits absolvieren. Zu Beginn ist der wackere Sternenkämpfer mit einem Roboter-Arm ausgestattet, der auf Feuerknopfdruck hin ausgefahren wird und den Angreifern einen ordentlichen Nasenstüber versetzt. Beim Herumwandern stößt man auf Kapseln, die ihren wertvollen Inhalt freigeben, wenn sie beschossen werden. Ein Bonus-Symbol steigt dann aus der aufgeschossenen Kapsel empor, das entweder mehr Zeit, mehr Punkte oder eine Extra-Waffe bringt.

Durch sonderliche Originalität fallt North Star leider nicht auf. Das Spielprinzip kennt man schon von »Rygar«, flärantor« & Co. Ein Kompliment aber für die technische Klasse der CPC-Version. Die Grafik ist recht klobig, aber dafür bunt und schnell. Scrolling und Musik sind für Schneider-Verhältnisse sehr anständig ausgefallen.

Leider kann man sein Sprite während eines Sprungs nicht steuern: der tödliche Hüpfer in den nächsten Gegner ist mitunter unvermeidbar. Ein wenig Glück kann bei der nicht allzu einfachen Raumstation-Rettung deshalb nicht schaden. (hl)

Happy-Empfehlung:

Technisch solides Action-Spiel mit Extras. Wegen der etwas biestigen Steuerung nur fortgeschrittenen Spielern zu empfehlen.

Erste Hilfe:

Wenn eine Horde von Gegnern auf einen zukommt, sollte man auch mal zurücklaufen. So kann man noch Extras erhaschen, an denen man zunächst vorbeigetrabt war.


Heinrich Lenhardt



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