MS-DOS: Prospektor

Wer einen IBM-kompatiblen Computer mit CGA besitzt, kann mit unserem Programm »Prospektor« auf Erzsuche gehen. Doch Vorsicht: Geröll und Schieferplatten versperren den Weg Ihres automatischen Bohrers.

Auf der Suche nach Reichtum und Abenteuer haben Sie den Beruf eines Erzsuchers gewählt und bohren an unerforschten Orten nach Blei, Zink oder Gold. Ausgerüstet mit einem modernen Bohrer und einem Radar kann ja nichts mehr schiefgehen. Wenn da nicht diese lästigen Graniteinschlüsse im Gestein wären, an denen sich der Bohrkopf abreibt. Eine Sonde im Bohrkopf kann Ihnen zwar durchgeben, wieviel Granitsteine und Metalladern um Ihren Bohrer herum sind, aber leider nicht wo. Da müssen Sie schon gut kombinieren, um die richtigen Wege zu finden. Und schließlich gibt es ja noch den Radar, der Ihnen verrät, ob sich irgendwo vor Ihrem Bohrkopf überhaupt Metall befindet.

Tippen Sie das Programm mit GW-Basic ab, überprüfen es mit »DORLE«, und speichern Sie es unter dem Namen »PROSPECT« auf Ihrer Diskette oder Festplatte. Mit »RUN« starten Sie es. Das Titelbild mit der Tastaturbelegung erscheint. Mit < ESC > brechen Sie das Programm ab, mit < SPACE > beginnt das Spiel.

Punkteverteilung

Metall Punkte Adern Granitfelsen
Blei 10 10 20
Zink 20 10 40
Gold 50 5 60

Sie werden zuerst aufgefordert, ein Metall zu wählen, nach dem Sie suchen wollen (siehe Tabelle).

Mit den Pfeiltasten, steuern Sie den Bohrkopf, mit (bei einigen Computern auch ) fahren Sie von Ihrer momentanen Position bis zur letzten Richtungsänderung zurück. Mit nehmen Sie den Radar in Betrieb. Piepst der Radar, dann ist irgendwo vor Ihnen Metall, brummt er, ist nichts da. In dem kleinen Monitor oben im Bild sehen Sie eine Digitalanzeige und ein Lämpchen. Die Digitalanzeige enthält die Zahl der Granitfelsen, die sich um Ihren Bohrkopf befinden. Das Lämpchen leuchtet, wenn Ihr gesuchtes Metall in unmittelbarer Nähe ist.

Wenn Ihnen ein Gebiet zu schwierig ist oder Sie steckengeblieben sind, können Sie die Suche mit < ENTER > abbrechen und neu beginnen. Dabei verlieren Sie weder Punkte noch Bohrer. Treffen Sie auf Granit, verlieren Sie einen Bohrer. Bei 1000 Punkten bekommen Sie einen neuen Bohrer dazu.

Überschreiten Sie 32000 Punkte, fangen Sie bei Null Punkten wieder an. Ab jetzt wird die Suche schwieriger, Sie bekommen jedoch keine Bonus-Bohrer mehr. Diese Spielstufe ist etwas für ganz Hartnäckige. Wir wünschen Ihnen viel Spaß beim Suchen. Jochen Heß/hf

Prospektor von Jochen Heß

Computertyp: IBM-PC und Kompatible
Sprache: GW-Basic ab Version 3.0
Eingabehilfe: DORLE
Kurzbeschreibung: Erzsuche mit automatischem Bohrer
Länge in Byte: 7687
Besonderheiten: benötigt CGA



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