Starglider 2 (Amiga)

Die Egronen wollen unbedingt die Herrscher des gesamten Universums sein. Die Novenier hingegen wollen nur in Ruhe und Frieden auf ihrem Planeten leben. Das paßt den Egronen überhaupt nicht. Da es (wie im Spiel »Starglider« geschildert) nicht möglich ist, den Planeten Novenia zu erobern, wollen die Egronen den Planeten einfach rösten. Sie bauen im benachbarten Sonnensystem Solice einen Super-Laser zusammen, der in wenigen Stunden fertiggestellt sein wird. Diesen Laser rechtzeitig zu zerstören ist Ihre Aufgabe bei »Starglider 2«.

Der neue Starglider ist wiederum ein 3D-Action-Spiel, bei dem reichlich geschossen, aber auch ein wenig nachgedacht wird. Starglider 2 enthält ein komplettes Sonnensystem, mit Sonne, 14 Planeten und Monden, Asteroidengürtel, unterirdischen Tunnelsystemen und den gefürchteten Weltraum-Piraten. Quer über das Sonnensystem sind wichtige Gegenstände verstreut, die Sie alle einsammeln müssen, damit hilfreiche Techniker eine Neutronen-Bombe basteln können. Dies ist die einzige wirksame Waffe gegen den egronischen Super-Laser.

Die ausgefüllte 3D-Grafik ist flott und flüssig. Der Spieler kann das Spielfeld und das eigene Raumschiff aus jeder beliebigen Perspektive betrachten. Um die Geschwindigkeit auf ein Maximum zu treiben, können manche grafischen Details, wie etwa Schatten, per Tastendruck abgeschaltet werden. Auch sonst hat man an viel Spielkomfort gedacht: High-Scores auf Diskette, speicherbare Spielstände, Maus- oder Joystick-Betrieb und viele andere Feinheiten lassen Spieler-Herzen höher schlagen.

Auf dem Amiga brilliert Starglider 2 durch fantastische Soundeffekte. Der ST ist hier eher schwach auf der Brust. Durch einen besonderen technischen Kniff sind ST- und Amiga-Version von Starglider 2 auf ein und derselben Diskette enthalten. Auch die High-Score-Listen können ausgetauscht werden. Unsere Wertungen beziehen sich auf die Amiga-Version. (bs)

Happy-Empfehlung:

Schnelles, nicht sehr leichtes 3D-Actionspiel mit großem Spielfeld und Abenteuer-Elementen.

Erste Hilfe:

Als allererstes sollte man das Auftanken nach den im Handbuch beschriebenen Methoden üben. Man braucht eher neue Energie, als man denkt. Karten zeichnen ist sinnvoll, gerade bei den Tunnelsystemen.



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