Leserbriefe

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In dieser Rubrik können Sie, liebe Leser, unsere Zeitschrift mitgestalten. Jeder, der Lust und Kenntnis hat, kann seine Frage oder Antwort an uns schicken. Wir werden sie dann veröffentlichen.

„Vom Apple zum Atari“

Zwei Jahre lang habe ich meine Manuskripte unter CP/M auf meinem Apple //e geschrieben. Jetzt bin ich auf den 520 ST+ umgestiegen und möchte meine alten Textfiles zur weiteren Bearbeitung mitnehmen. Welche Firma oder Privatperson beherrscht den Datentransfer? Bitte melden bei Terry Moston


Ich möchte mich heute mit einer Bitte an Sie wenden, da ich der Meinung bin, Sie könnten mir bei meinem Problem helfen.

Ich besitze einen Atari 520 ST+ und habe vor, mich an das Btx-System der Deutschen Bundespost anzuschließen. Dazu ergibt sich folgende Problematik:

  1. Wie stelle ich die Verbindung zwischen dem Btx-Modul der Bundespost und meinem Computer her.
  2. Gibt es ein entsprechendes Modem, wer vertreibt es und was kostet der Spaß?

Sollten Sie mir in meiner Angelegenheit helfen können, wäre ich Ihnen zu Dank verpflichtet.

Matthias Runge, Neustadt 19


Brief von A. Hoepfner, Lippstadt, zum Thema „Atari im PC Gehäuse - Probleme mit dem Tastaturkabel“

Liebe Redakteure,

nehmt’s mir bitte nicht übel, aber das ist ja wohl ein Flop — diese gar wunderhübsch eingerahmte Verbesserungsidee!

Die Sende- (Transmit Data - TxD) und Empfangskanäle (Receive Data -RxD) zu puffern ist zwar eine probate Losung für das Problem 'langes Tastaturkabel’, kann jedoch in der von Herrn Hoepfner empfohlenen Form nur zu 50 % überzeugen.

Die zum Rechner zu sendenden Signale (Pin 14) können in der von Herrn Hoepfner beschriebenen Weise verstärkt werden, die vom Rechner in der Tastatur ankommenden Signale (Pin 15) werden jedoch durch den Treiber blockiert. Dies dürfte sich bei allen Programmen bemerkbar machen, die auf den Tastaturprozessor direkt zugreifen; z. B. bei den bekannten Descaccessory-Uhren und nicht-GEM-gesteuerter Software, die aber trotzdem die Maus nutzt. Die Hardware nimmt dadurch wahrscheinlich keinen Schaden (sollte sie zumindest nicht). Abhilfe schafft man hier einfach durch Weglassen: es genügt vollauf, nur den Treiber zwischen Pin 14 der Tastatur und dem Tastaturkabel zu installieren. Die über Pin 15 führende Leitung müßte man sowieso sinnvollerweise zwischen Rechner und Tastaturkabel puffern, was aber nach meiner Erfahrung nicht nötig ist.

Es wäre sicher für viele Leser hilfreich, auf diesen Fehler hingewiesen zu werden.

P.S.: Debugging macht doch immer noch am meisten Freude...

Christoph Zoller, Königstein


„Schreibmaschinenanpassung“ Brother CE 61/IF50
von Thomas Merz, Villingendorf.

Der Anschluß an die Ü-Schnittstelle des Atari erfolgt über IBM-Standard-Druk-kerkabel: sowohl PIN-Belegung, wie auch Geschlecht der Stecker stimmen. ACHTUNG: bei älteren IF-50 funktioniert die Funktion „EMBOLDEN“ nicht. Dafür gibt es bei BROTHER direkt (Im Rosengarten 14, 6368 Bad Vilbel) ein Austausch-Chip (PROM 2764, Artikel-Nr. 575837001) für ca. DM 25,- + MwSt + Nachnahme.

Peter Johann, Wiesbaden


Ich möchte auf die Frage von Robin Höher (Leserecke ST 10/86) antworten. Er hat mit dem Terminalprogramm JAM-TERM CP/M-Programme vom Epson PX-8 auf den Atari ST kopiert und weiß nun nicht, wie man diese Programme zum Laufen bekommt. Die Lösung: da die kopierten. Programme im TOS-Format vorliegen, muß er

  1. den CP/M-Emulator starten,
  2. eine neue Diskette für CP/M formatieren und
  3. mit dem Hilfsprogramm TOSCPM die einzelnen Dateien vom TOS- ins CP/M-Format umwandeln.

Falls noch Schwierigkeiten auftauchen, so liegt das an den im Programm benutzten Steuerzeichen.

Michael Rausch, Köln


Meine Leserbriefe aus den ST-Computern Nr. 7 und Nr. 10

Sehr geehrte Redaktion, erst einmal möchte ich mich dafür bedanken, daß Sie meine bisherigen Leserbriefe abgedruckt haben. Auf den ersten Brief kamen 7 Zuschriften! Dieses Echo ermutigt mich, mich bei neuen Problemen wieder an Sie zu wenden.

Doch nun zu den Problemen, die ich hatte(!).

  1. Die Hardcopy auf dem EPSON LQ-800

Anbei liegt eine mit einem speziellen Programm von der Firma Microtec, Carl Severing Str. 150, 4800 Bielefeld 14 erstellte Hardcopy. Diese Firma hat mir aufgrund meines Leserbriefes geschrieben. Das Programm kann bei Microtec für 79,80 DM inklusive einer Diskette erworben werden. Ich denke, die Hardcopy spricht für sich selbst. 2. Der CP/M Emulator Dieses Problem habe ich in der (langen) Zeit zwischen Schreiben und Veröffentlichung meines Leserbriefes selbst gelöst: natürlich mußte ich die PX-8 (CP/M) Programme, nachdem ich sie in JAM-TERM auf TOS-Format gespeichert hatte, in CP/M erst mit dem Utility TOSCPM umformatieren.

Ein kleines Problem hatte sich noch mit JAM-TERM ergeben: CP/M Programme konnten nach der Umformatierung unter CP/M nicht zum Laufen gebracht werden, während Textfiles ohne weiteres gelesen werden konnten. Eine Untersuchung der Programme (.COM) mit DDT/Z ergab dann, daß JAM-TERM das 8. Bit nicht korrekt annimmt. Ein selbstgeschriebenes Basic-Programm brachte dann Abhilfe, da die RS-232 Schnittstelle des ATARI's das 8. Bit ja anstandslos überträgt. JAM-TERM sieht nur die hohen Bits als Steuercodes an und führt recht eindrucksvoll (= chaotisch), aber den erwarteten Effekt bringt das natürlich nicht.

Dann auf bald (bis zum nächsten Brief!). Robin Höher, Berlin

Leserbriefe

Liebe Redaktion,

wir besitzen einen 520 ST+ mit zwei Doppelfloppys und dem Drucker DPMG9 Typ I von Fujitsu. Von Programmierung haben wir keine Ahnung. Die Anlage wird in unserem Betrieb geschäftlich genutzt, bisher trift den Programmen SM Manager und SM Text.

Kein Programm ohne Probleme. An wen können wir uns nun wenden, nachdem SM Konkurs angemeldet hat? Dürfen wir die Programme nun in den Mülleimer werfen, wenn wir die „Macken“ nicht mehr tolerieren können? Zum* Beispiel können sie nicht richtig rechnen. Ob Mehrwertsteuer 'zuzüglich' oder 'inclusive' ergibt immer den gleichen Betrag.

Wir sehen uns - trotz der zu erwartenden enormen Umstellungsarbeiten - nach vergleichbaren Programmen um. Können Sie uns einen Rat geben? Bei den in Inseraten angebotenen Programmen finden wir häufig den Hinweis „...auf Epson FX oder Kompatiblen...“. Die können wir mir unserem Drucker ja wohl nicht zum Laufen bringen, oder?

Jürgen Fischer, Berlin

Antwort: Leider gibt es momentan noch keine Firma, die den Support dieser Programme übernommen hat. Für die Besitzer von SM-Manager heißt das, daß diese Programme nicht verbessert werden. Vergleichbare Programme können wir Ihnen in der Kürze nicht anbieten. Zu Ihrer dritten Frage wäre grundsätzlich folgendes zu sagen: wenn es 'Epson oder Kompatible’ heißt, ist das meist kein gutes Zeichen, auch wenn dies im Einzelfall anders sein kann. Ein gutes Programm sollte generell so konzipiert sein, daß es mit allen Druckern läuft. Also Vorsicht beim Kauf.


Es ist schon erstaunlich, auf welche Ideen die Leute kommen, um Geld zu verdienen. Wie man in der Ausgabe 9 auf Seite 83 sieht, schreckt die Firma(?) D.M.B. Software nicht davor zurück, das jüngste Reaktorunglück für Werbezwecke zu mißbrauchen. Die Formulierung „Tschernobyl-Preis“ ist der Gipfel der Geschmacklosigkeit. Der Designer dieser Anzeige sollte schnellstens seinen Geisteszustand überprüfen lassen!!!

Meine Bitte an euch: haltet eure Zeitung sauber und verhindert, in Zukunft solchen Schwachsinn.

J. Leonhard

Antwort: Wir müssen zugeben, daß es uns erst im folgenden Heft gelang, diese Anzeige zu entschärfen. Ihrer Meinung stimmen wir zu und hoffen, daß dies in Zukunft schon seitens der Inserenten unterbleibt.



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