Editorial

Liebe Leser,

das alte, vielgeliebte Thema der Computermessen steht mal wieder an. Vielleicht werden sie jetzt aufstöhnen, stöhnen Sie ruhig! Sie sollten aber besser aufseufzen, denn die diesjährige zweite ATARI-Messe in Düsseldorf ist zu Ende, ohne daß ATARI etwas Neues gezeigt hätte. Sie war zwar größer als die Premiere im letzten Jahr, doch Weltbewegendes war diesmal seitens der Mutterfirma des ST weder zu sehen noch zu vernehmen. Wurden im letzten Jahr immerhin noch Projekte wie der Unix-ATARI mit 68030 oder die Transputermaschine angekündigt und in Workshops von ATARI-Chefentwickler Shiraz Shivji ausführlich besprochen, so war diesmal die Bestätigung des Gerüchtes, daß es einen portablen ST und (endlich!) einen ST mit besserer Grafik geben werde, die einzige, wenig ausführliche Hardware-Meldung. Über den 68030, genannt ATARI TT (für Thirtytwo), wurde zwar weiterhin geredet, leider war er aber nicht zu sehen; der ATARI-Transputer war zwar zu sehen, aber der für eine so neue Maschine verständliche Mangel an Software macht Demonstrationen des Rechners wenig spannend. ATARI scheint für die COMDEX in diesem Herbst zu rüsten, was sich aber auf dieses unser Land erst zur CeBIT ’89 im März auswirken dürfte. Hoffentlich ist dann der Zug noch nicht abgefahren!!

Harald Egel / Christian Schormann



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