Relax - aktuelle Spiele

Hallo Spiele-Fans,

Under Pressure

Electronic Zoo, Spiele-Software-Firma aus England, kündigt große Neuigkeiten für den Herbst 1991 an. Vorgestellt werden: Magic-Garden (30.Sept), Cardiaxx (30.Sept), Son of Zeus (30.Okt.) und Under Pressure (30.November).

Bei Magic-Garden geht es um einen Gnom, der die Aufgabe hat, einen Garten zu bewirtschaften und ihn in ein Blumenmeer zu verwandeln. Dieses total gewaltlose Spiel bietet farbenprächtige Grafik und vielfältigen Spielspaß.

Cardiaxx versetzt den Spieler in das Jahr 3151. In typischer Shoot-Em-Up-Manier muß er sich den Weg mit seinem Raumschiff durch diverse Gefahren bahnen. Sehr schnelles horizontales Scrolling und digitalisierte Sprach-ausgabe sind die besonderen Kennzeichen dieses Weltraum-Baller-Spiels.

Son of Zeus

In Son of Zeus (Sohn des Zeus) geht es um das alte Griechenland. Der Held des Spiels, Herakles, muß viele gefährliche Abenteuer bestehen, um 12 Stücke eines zerschmetterten Zaubersteins zu finden und zusammenzufügen. Dabei führt es ihn kreuz und quer durch Griechenland. Verschiedenste Waffen und kämpferische Fähigkeiten stehen ihm dabei zur Verfügung.

Black Sect

Ein weiteres farbenfrohes und horizontal scrollendes Spiel verspricht Under Pressure zu werden. Als junger, aber unerfahrener Kämpfer hat man die Aufgabe, seine entführte Freundin aus den Händen einer Bestie zu befreien. 8 verschiedene Levels gilt es zu überstehen, wobei Kampfstärke und Erfahrungswerte stetig ansteigen. Viele verschiedene Waffen sind zudem nützlich, das gefährliche Vorhaben zu einem Happy-End zu bringen.

Auch aus Frankreich sind Neuheiten zu erwarten. Lankhor kündigt für Oktober/ November das Abenteuerspiel Black Sect an. Es kommt nicht oft vor, daß ein Computer-Game in deutschen Landen spielt. Black Sect wartet mit 34 verschiedenen Schauplätzen auf (17 innerhalb und 17 außerhalb von Gebäuden), ist komplett über Symbole bedienbar und bietet die Möglichkeit, Objekte mit einer Lupe genauer zu untersuchen. Landschaften und Umgebung ändern sich mit der Tages- sowie Jahreszeit.

DARKMAN

8
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Grafik
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Sound
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Motivation

Ocean kommt mit einer weiteren Universal-Picture-Filmumsetzung. Der Name: Darkman. Peyton Westlake, ein brillanter Wissenschaftler, arbeitet an einer unglaublichen Entdeckung: synthetischer Haut. Er führte eigentlich ein ganz normales Leben, bis er eines Tages von sadistischen Kriminellen fürchterliche Verbrennungen beigebracht bekam. Zwar spürt er mittlerweile keine physischen Schmerzen mehr, lebt aber seitdem einsam und zurückgezogen mit Rachegefühlen. „Das Verbrechen hat einen neuen Feind“. Darkman kommt, um seine verlorene Liebe wiederzufinden und seine wissenschaftlichen Experimente fortzusetzen.

Dieses Action-Spiel von Ocean läßt sich sehr gut spielen und muß mit zu den besten Filmumsetzungen gezählt werden. Es werden einige Sequenzen aus dem Film sehr akkurat wiedergegeben. Eine der ersten Prüfungen, die Darkman bestehen muß, ist, sich eine neue Identität zuzulegen. Dies wird erreicht, indem er Fotos von Gesichtern diverser Schurken macht, die an verschiedenen Stellen innerhalb eines Hochhauses auftauchen. Werden 70% der Sammlung von Bildern erreicht, ist der Spieler im Geschäft. Der Rachefeldzug startet in China-Town. Dort müssen plündernde Kriminelle durch gezielte Schläge und Tritte außer Gefecht gesetzt werden.

Alle überwältigten Gangster verlieren kleine Pakete, die der Spieler aufsammeln sollte. Sie geben ihm einiges der verbrauchten Kraftreserven zurück. Am Ende dieses Levels trifft man auf „Durant“, dessen Aktentasche mit Geldinhalt man sich aneignen muß. Danach findet man sich als Gefangener in einer Fabrik wieder. In einer an „Robo-Cop“ erinnernden Umgebung heißt es nun, weitere Bösewichter zu eliminieren und, wie bei einem guten Plattformspiel auf verschiedenen Ebenen, über bewegliche Rampen und auf Leitern bis zum Dach vorzudringen. Dort versucht „Durant“, mit einem Helikopter zu flüchten. Wagemutig hängt man sich an das Seil, das vom Hubschrauber herabhängt. Natürlich versucht der Schurke, die unfreiwillige Last am Seil loszuwerden, und man braucht sehr viel Geschick, um diese Situation heil zu überstehen. Ist dies geschafft, folgt das große farbenprächtige Finale, dessen Einzelheiten wir hier nicht vorwegnehmen wollen.

ddf/CM

M.U.D.S.

10
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Grafik
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Sound
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Motivation

Ausgeschrieben heißt Rainbow Arts’ Fantasy-Sportspiel „Mean Ugly Dirty Sport“. Zu deutsch: „Gemeiner, häßlicher, schmutziger Sport“. Jede dieser Eigenschaften trifft zu. Das wird glaubhaft, wenn man sich die Athleten der rauhen Mannschaftssportart näher anschaut: lauter Häftlinge, die in den überfüllten Gefängnissen lästig werden. Der Spieler wird zum Allround-Manager seines Teams. Sein Aufgabenbereich zerfällt in einen überwiegend organisatorisch-strategischen Part und in einen Action-Teil, wo er auch in den Wettkampf eingreifen darf. In der Vorbereitungsphase stellt er die Gesetzlosen unterschiedlichster Rassezugehörigkeit zu einer schlagkräftigen Mannschaft zusammen. Nach dem Motto: „Machen Sie das Beste aus Ihrem Typ“ wird jeder Häftling gemäß seinen körperlichen Qualitäten eingesetzt. Aerodynamisch geformte Hänflinge eignen sich als Läufer, während kurzbeinige Kraftprotze zwar Gegner plattschlagen, ihnen aber schlecht mit dem Ball davonrennen können. Zu den vorhandenen Spielern besorgt man sich weitere, zum Beispiel auf dem Sklavenmarkt. Um den goldenen Eimer zu erlangen, müssen alle gegnerischen M.U.D.S.-Teams übertrumpft werden. Der Manager hat indessen viel zu tun: Hotelzimmer für seine Jungs besorgen, gegnerische Spieler in der Kneipe aushorchen und Konkurrenten bestechen. So sichert man den Sieg der eigenen Mannschaft. Sogar der Ball nimmt gern ein paar Spargroschen an und verhält sich im Wettkampf entsprechend parteiisch; der Ball ist übrigens ein kleiner Saurier, der sich im Spiel zu einer Kugel zusammenrollt. Auch die eigenen Spieler brauchen etwas väterliche Zuwendung. Ab und zu mal eine Runde Bier - sowas hält die Spieler bei Laune und salbt die Psyche. Und glückliche Spieler sind bessere Spieler, das weiß ja jeder Coach. Deswegen wettet er auch auf seine Mannschaft. Falls dies ein paarmal danebengegangen und die eigene Kasse nur noch ein gähnendes Loch ist, mag keine Bank mehr ein Risiko eingehen. In diesem Falle pumpt man Kredithaie an. Es versteht sich, daß die Zinsen hier schwindelerregend hoch sind und der Bankrott mehr oder minder vorprogrammiert ist. Soweit die geschäftliche Seite. Wer das zu kompliziert findet, kann sich auf die rein sportliche Seite von „M.U.D.S.“ beschränken. Am Bildschirm betrachtet man das Stadion von oben, wobei die grafische Darstellung der Spieler sich ziemlich dürftig ausnimmt. Unten erstreckt sich eine Art Fußballfeld. Als Tore dienen Eimer, in die die Spieler den Saurier-Ball zu kicken versuchen. Die Spielregel lautet: keine Regeln! Tücke, Brutalität, Gemeinheit - bei M.U.D.S. ist alles erlaubt, was wehtut.

Darüber sollte man in diesem Rugby-ähnlichen Spiel jedoch nicht die Strategie vergessen. Natürlich kann die Taktik einfach darin bestehen, möglichst viele Gegner spielunfähig zu schlagen. Wenn auch die Ersatzspieler des Gegners „aufgebraucht“ sind, kassiert die eigene Mannschaft die Lorbeeren. Falls die Konkurrenten noch fieser, härter und übler - also besser - spielen, gibt es nur noch die Möglichkeit, den Schiedsrichter zu bestechen. Diese einflußreiche Persönlichkeit dürfte entfernt mit den uns bekannteren Fröschen verwandt sein. Kommentare zum Spiel drückt der Schiedsrichter mit seiner arteigenen Zeichensprache aus, mit der man sich als Unkundiger erst einmal vertraut machen muß. Das Spielkonzept von „M.U.D.S.“ mag sich verzwickt anhören. Dank der luxuriösen, einfachen Steuerung läßt es sich jedoch prima spielen. Die Grafiken sind bunt und voller lustiger Kleinigkeiten. Rainbow Arts hat das originelle Spielkonzept hervorragend in Szene gesetzt. Nicht zu vergessen sei dabei der Sound. Kritisieren ließe sich höchstens, daß man das motivierende Spiel zu zweit nur im Action-Modus spielen kann. Der strategische Anteil kann nur alleine bestritten werden. Schade! Aber auch so ist „M.U.D.S“ ein fantastisches Sportspiel. Fans, die schon „Grand Monster Slam“ faszinierte, werden sich auch an „M.U.D.S“ gar nicht sattspielen können.

CBO

DEMONIAK

8
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Grafik
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Sound
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Motivation

Die Meldung „You don’t need to use this word“ kann ganz schön nerven. Mit diesem Satz beschwert sich der recht intelligente „Demoniak“-Parser über ein Wort, das er nicht versteht. Verständnisschwierigkeiten also auf beiden Seiten. Palace Software versucht trotzdem, sein schwieriges englisches Text-Adventure auch auf dem Kontinent zu verkaufen. Adventure-Cracks, die in Englisch topfit sind und eine echte Herausforderung suchen, können es jedoch wagen. Ihr Gegner heißt Demoniak. Dieser eroberungswütige Typ kommt aus dem All jenseits der Milchstraße. Um diese in seine Gewalt zu bekommen, schafft er sich mit einer gigantischen Bombe einen Durchschlupf in unser milchiges Sternensystem. Die schlauesten Köpfe sinnen über eine Rettung nach. Doc Cortex verfällt schließlich auf eine magische Bombe, die das riesige Loch wieder verstopfen könnte. Und das muß passieren, bevor die außerirdischen Geschwader hindurchschwirren, um in unseren Galaxien zu randalieren. Typisch Adventure: die zauberkräftige Bombe liegt natürlich nicht hübsch ordentlich im Regal, sondern ist in drei Stücke gebrochen. Weiß der Teufel, in welchen Teilen der Abenteuerwelt die Bruchstücke vor sich hinrosten! Vier tolle Typen wollen sie für den klugen Doc finden. Jeder der Helfer besitzt ungewöhnliche Fähigkeiten, die bei der Suche nach der Bombe und bei der Verteidigung gegen Demoniaks Leute nützen. Madlock kann zaubern, Flame verbrennt Feinde in einem gleißenden Strahl, Sondra liest in den Gedanken. Und Johnny Sirius ist so eine Art Universalheld: kühn, intelligent, kämpferisch - natürlich nur, wenn der lenkende Spieler entsprechend handelt. Mit dem Befehl „become Madlock“ erlebt man alles aus der Sicht des Zauberers. Natürlich darf der Spieler sich in alle möglichen Personen hineinversetzen, nicht nur in die vier Helden. Weitere Handlungsmöglichkeiten lassen sich aus der Verbenliste im Handbuch entnehmen. Mal abgesehen davon, daß es im ganzen Spiel nur um die zehn Grafiken gibt, ist „Demoniak“ optisch gut aufgemacht. Farben sorgen für Übersicht. In der obersten Anzeige steht, in wessen Körper man gerade steckt, und darunter, wo man sich gerade auf hält. Ferner wird mitgezählt, wieviel Lösungsschritte bereits erfolgten. Und natürlich gibt es ein Ein- und Ausgabefenster für Text. Während man Sondra steuert, läßt sich ein weiteres Window öffnen: das Fenster zum Gedankenlesen. Wirklich witzig, zu erfahren, was in den Köpfen von Freund und Feind so vorgeht! Damit gerät „Demoniak“ zu einem äußerst interessanten und verwickelten Textabenteuer. Nur schade, daß es nicht in deutscher Sprache erhältlich ist - der verwendete englische Wortschatz hat es nämlich ganz schön in sich.

CBO

Hill Street Blues

7
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Grafik
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Sound
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Motivation

Polizeirevier Hill Street, sechs Uhr morgens: Von seiner Zentrale aus kontrolliert Sergeant Furillo die Aktivitäten der Gesetzeshüter. Sein Ziel: Verhinderung und Aufklärung möglichst vieler Verbrechen, um auch weiterhin gut in der Gunst des Polizeipräsidenten zu stehen und vielleicht einmal befördert zu werden. Sobald ein Delikt im Polizeicomputer auftaucht, ergeht Meldung an einen der Rookies, der sich dann je nach Verkehrslage mit dem Dienstwagen oder zu Fuß an den Ort des Geschehens begibt. Natürlich haben die Täter längst das Weite gesucht, aber innerhalb des begrenzten Territoriums mit seinen 300 Gebäuden hinterläßt auch der geschickteste Flüchtling Spuren. Eine Verhaftung samt Überführung aufgrund von Indizien und Fotos ist nur eine Frage der Zeit. Mit enormem technischen Aufwand wurde ein kompletter Stadtteil in den Rechner gepackt. Jede der 400 Personen bewegt sich unabhängig, Autos fahren selbständig, halten an Ampeln und sorgen für ein Verkehrschaos in der Rushhour. Das Programm läuft in geraffter Echtzeit ab, mit Hilfe der ebenso komplexen wie praktischen Maus-/lcon-Steuerung hat das Auge des Gesetzes immer den Überblick. An allen Ecken und Enden geschehen Gewalttaten: Banken werden ausgeraubt, Geschäfte geplündert, Politiker entführt. Nur als echtes Multitasking-Genie hat man eine Chance. Auf der niedrigsten von vier Schwierigkeitsstufen stellen sich schnell Erfolge ein, aber wehe man versucht sich als Professional. Dann herrscht Krieg auf den Straßen Wo viel Licht, da auch viel Schatten. Die Komplexität geht auf Kosten des Spielflusses. Die schematische Grafik im Sim City-Stil ruckelt erbärmlich. Außerdem findet man im Eifer der Ermittlungen oft nicht sofort das richtige Gebäude, da sich viele Bauten stark ähneln. Mit Unterstützung einer etwas ausführlicheren Anleitung würde man sicher nicht die meiste Zeit orientierungslos in der Gegend herumkurven. Im Vergleich zu anderen Lizenzproduktionen schneidet Hill Street Blues aber hervorragend ab. Krisalis’ neues Polizeispiel ist zwar kein Reißer, aber trotz einiger Mängel ein sehr unterhaltsames Spielchen. Mehr davon!

CBO

Railroad Tycoon

10
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Grafik
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Sound
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Motivation

Mit Railroad Tycoon brechen rosarote Zeiten für computerisierte Modelleisenbahner an. Als Chef seiner eigenen Eisenbahngesellschaft bringt der Spieler zunächst 100000 Aktien unters Volk, dann macht er sich in einem von vier Gebieten ans Gleiseverlegen. Egal ob in Amerika, Europa oder Großbritannien, immer sitzen ihm drei hartnäckige Konkurrenten im Nacken. Wer kostengünstig baut, nur kleine Stationen errichtet und neben Passagieren auch Güter transportiert, schreibt schnell schwarze Zahlen. Vom gewonnenen Vermögen kauft man sich modernere Lokomotiven und baut sein Verkehrswegenetz zügig aus. Je nach Reibach verbringt der Finanzhai zur Belohnung sein Alter als Schuhputzer oder Präsident der Vereinigten Staaten. Egal ob Strategie-Crack oder Hobby-Weichensteller, Railroad Tycoon zieht jeden in seinen Bann.

Die Steuerung mit Maus und Tastatur kapiert man im IC-Tempo, Schwierigkeitsgrad und Realismus bestimmen übersichtliche Pull-Down-Menüs. Grafisch stehen dem Gleisgiganten detaillierte Karten seiner Umgebung zur Verfügung. Hübsch animierte Lokomotiven vervollständigen den positiven Eindruck. Eine kleine, aber feine Auswahl von Zuggeräuschen untermalt das komplexe Geschehen. Von der Übersetzung der Bildschirmtexte ins Deutsche hätten die Programmierer bei all ihrer Genialität lieber die Finger gelassen: Da werden Passagiere „geliefert“, „Waggons konstruiert“ anstatt gekauft, und eine Stadt wie München verschwindet nach einem Tippfehler einfach vom Bildschirm.

Trotz dieser kleinen Schönheitsfehler ist „Railroad Tycoon“ kein faules Ei, sondern eine Simulation der Güteklasse A.

CBO

Armalyte

6
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Grafik
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Sound
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Motivation

Dieser gelungene 8-Bit-Hit hat nun auch seinen Weg zu den 16-Bit-Computern gefunden. Entwickelt wurde Armalyte von ARC-Developments, die mit Spiele-Hits wie Forgotten Worlds, Crack-Down und X-Out bekannt wurden. Armalyte ist ein simples, horizontal scrollendes Baller-Weltraum-Spiel, das wenig Innovatives bietet. Die Grafik besteht aus riesigen Sprites und ständig wechselndem Hintergrund, der nach Bestehen eines Levels und Erreichen des nächsten Planeten eine ganz neue Umgebung darstellt. Mit einem gut proportionierten Raumschiff der State-of-the-Art-Klasse bahnt man sich seinen Weg durch die gefährliche Schlachten-Szenerie. Schwärmen von feindlichen Sprites, die in spiralförmiger Bewegung auf das Raumschiff zukommen, muß man geschickt ausweichen und gleichzeitig versuchen, sie mit der Bordkanone abzuschießen. Dies verlangt gutes Reaktionsvermögen und Geschicklichkeit. Der Versuch, durch Öffnungen zu gelangen, die ungefähr dieselbe Größe haben wie das Raumschiff, scheint unmöglich zu gelingen.

Der größte Fehler dieses Spiels, das wie ein „R-Type“-Clone aussieht, ist, daß es zu schwer ist. Es ist unmöglich, lange genug zu überleben, um Gefallen an dem Spiel zu finden. Ohne cheat-Mode wird man wohl kaum die vielen verschiedenen grafischen Elemente und selbstlaufenden Animationen zwischen den einzelnen Levels zu Gesicht bekommen. Wer glaubt, ihm könne kein Baller-Weltraum-Spiel zu schwer sein, sollte Armalyte versuchen, aber er ist jetzt gewarnt.

ddf/CM



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