HD-Module 2.Teil

Nachdem wir in der letzten Ausgabe drei Bastellösungen zum Umbau des Atari ST und STE auf HD-Tauglichkeit vorgestellt hatten, wollen wir diesmal auch kommerzielle Lösungen in Betracht ziehen. Der Markt hat sehr schnell reagiert und die relativ einfache Möglichkeit zum Umbau in verschiedener Weise realisiert.

Nicht nur die „alten“ ST-Computer der 260-/520-und 1040-Serie können mittlerweile durch Umbau-Kits auf 1.44 MB Diskettenkapazität gebracht werden, auch unsere Bastellösung im letzten Heft für die neuen Mega STE-Computer hat bereits ein kommerzielles Gegenstück gefunden. Hier die drei getesteten Produkte in einer Übersicht:

  1. HD-Interface für Mega STEs der Firma Hard&Soft A.Herberg
  2. HD-Interface für STs, ebenfalls Hard&Soft A.Herberg
  3. HD-Modul der Firma Compu-Ware
  4. HD-Modul der Firma Digital-Data-Deicke

HD-Interface für Mega STE

Den größten Lieferumfang bietet das HD-Interface für Mega STEs von Hard & Soft.

Die Diskussion darüber war hitzig und erregt. Geht es nun, oder geht es nicht? Kann man dem Mega STE ohne weiteres einfach durch Anschluß eines entsprechenden HD-tauglichen Laufwerks und Umschalten eines internen DIP-Schalters im STE die Welt der 1.44MB-Disketten zugänglich machen, oder ist das alles nur ein Scherz gewesen? Nun, im Zuge der fortschreitenden Entwicklung hat sich herausgestellt, daß die einfache Lösung nicht ohne weiteres möglich ist. Dies hat auch unser Bastelvorschlag im letzten Monat schon gezeigt. Die Firma Hard & Soft A.Herberg ging mit ihrem HD-Interface für Mega STEs einen etwas anderen Weg als unsere Bastellösung. Man hat hier versucht, den Fehler, der im Mega STE dazu geführt hatte, daß eine Umschaltung nicht so einfach möglich war wie beispielsweise beim TT, zu beseitigen. Offensichtlich war der Fehler in einem PAL zu suchen, das für die Umschaltung auf HD sorgen sollte. Die Entwickler des HD-Interfaces von Hard & Soft entwarfen ein GAL, das die fehlerhafte Funktion des PALs ersetzen sollte, und sorgten gleichzeitig dafür, daß eventuell auftretende Wärmeprobleme durch Umpositionieren des Floppycontrollers und Ausstattung desselben mit einem Kühlkörper gar nicht erst auftreten können. Dementsprechend umfangreich ist dann auch der Lieferumfang des HD-Interfaces. Neben der Platine, auf der sich das GAL und ein Sockel für den Controller befinden wird auch ein Kühlkörper nebst Befestigungsschrauben, ein Stück Pertinaxplatte zur Isolierung und ein paar doppelseitig klebende Schaumgummistreifen zur Befestigung der Controller-Platine im Mega STE mitgeliefert.

Der Einbau

Der Kühlkörper kann aus Platzgründen nicht direkt auf dem Floppycontroller angebracht werden. Direkt darüber befindet sich ja der SCSI-Host-Adapter für die interne Festplatte. Der Floppycontroller muß also aus seinem angestammten Platz entfernt und in den Sockel der HD-Interface-Platine eingesetzt werden. Verbindung zum Originalsteckplatz erhält das Interface durch ein etwa 10cm langes Flachbandkabel, an dessen Ende sich ein Steckadapter befindet. Dieser wird nun anstelle des Floppycontrollers in dessen Sockel gesteckt. Alle übrigen Signale erhält das Interface durch insgesamt vier Mikroklemmen, die an verschiedenen Punkten im Mega STE angebracht werden müssen. Die Zuführung des HD-Signals vom Laufwerk wird über eine zusätzliche Klinkenbuchse realisiert, die der Anwender an geeigneter Stelle im Gehäuse seines Mega STE anbringen muß. Leider liefert Hard & Soft keinen entsprechenden Klinkenstecker mit, so daß man sich diesen in einem Elektrofachgeschäft selbst besorgen muß. Dies ist allerdings nur dann nötig, wenn man ein externes HD-Laufwerk betreiben will. Tauscht man das interne Floppy-Laufwerk gegen ein HD-taugliches aus, muß das 34polige Flachbandkabel an einer Stelle (PIN 2 des Shugart-Busses) aufgetrennt und das HD-Signal von dort abgegriffen werden.

Schlicht aber funktionell präsentiert sich die Formatiersoftware von Hard & Soft.

Die Software

Hard & Soft liefert zusätzlich auch noch eine Diskette mit einigen nützlichen Programmen mit. Eigentlich wird für den HD-Betrieb keine zusätzliche Software benötigt, da das TOS des Mega STE schon dafür ausgelegt ist. Zum Formatieren von HD-Disketten kann auch die Formatierfunktion des Desktops benutzt werden (vorausgesetzt, man hat den DIP-Schalter 7 im Mega STE umgeschaltet oder erledigt dies softwaremäßig durch das CPX-Modul DIPS.CPX). Allerdings lassen sich damit nur 3.5"-Disketten formatieren. Wer ein externes 5.25"-HD-Laufwerk verwendet, kann mit der Software von Hard & Soft auch diese Disketten formatieren.

Der Einbau gestaltet sich für ungeübte Anwender nicht ganz einfach. Zwar muß nicht unbedingt gelötet werden, aber zumindest bei der Verbindung zum HD-Signal des Laufwerks sollte man eine Lötverbindung vorziehen. Anwender, die ein externes Laufwerk anschließen möchten, müssen zudem ein kleines Loch in das Mega STE-Gehäuse bohren, um die Buchse für das HD-Singal zu installieren. Der relativ aufwendige Einbau wird aber durch hohe Betriebssicherheit belohnt. Das Konzept mit dem Kühlkörper sorgt sicherlich auch bei extremen HD-Langzeitbetrieb für störungsfreies Arbeiten.

HD-Interface für 260-/520-/1040-und Mega STs

Eingebaut in einen Mega ST nimmt das Interface von Hard & Soft kaum Platz in Anspruch.

Das zweite Produkt aus dem Hause Hard & Soft stellt eine Lösung für alle normalen STs, also die Typen 260-,520-,1040- und Mega ST-1 bis 4 dar. Im Gegensatz zu der Lösung für Mega STEs wird hier das Interface direkt auf den Floppy Controller aufgesteckt. Dazu liefert Hard & Soft einen Sockel mit, der auf den Controller aufgelötet werden kann. Zuvor muß allerdings PIN 18 des Controllers mit einem feinen Seitenschneider von der Platine getrennt und hochgebogen werden. Hier führt das HD-Interface die erforderliche Taktfrequenz von 8 bzw. 16 MHz je nach Betriebsart (DD oder HD) dem Controller zu. Auf den Sockel kann dann das HD-Interface aufgesteckt werden und ist dadurch jederzeit wieder entfernbar.

Auch hier wird das HD-Select-Signal über eine kleine Klinkenbuchse dem Interface zugeführt. Um mechanische Arbeiten am Gehäuse des Computers kommt man also nicht herum. Die Software, die Hard & Soft mitliefert, ist identisch mit der des Interfaces für Mega STEs. Sie soll also hier nicht noch einmal beschrieben werden.

Der Einbau ist in knapp 20 Minuten erledigt, wobei dem Anwender zugute kommt, daß der Sockel für das Interface nur an allen vier Eck-Pins des Floppycontrollers festgelötet werden muß.

Das sehr knapp gehaltene Handbuch gibt ausreichende Hilfestellung zum Einbau, enthält aber darüber hinaus kaum nennenswerte Auskünfte. Wer sich ein externes anschlußfertiges HD-Laufwerk ebenfalls bei Hard & Soft bestellt hat, kann ohne weiteres auch 2 HD-Laufwerke oder eine Mischkombination aus einem DD- und einem HD-Laufwerk betreiben. Die dazu notwendige Zusatzlogik befindet sich in diesem Fall im externen HD-Laufwerk, das auch gleich mit dem entsprechenden zusätzlichen Kabel und einem passenden Klinkenstecker für das HD-Select-Signal ausgestattet ist. Natürlich sind damit diejenigen Anwender benachteiligt, die ein HD-Laufwerk anderweitig bezogen haben. Sie müssen sich die Zusatzlogik selbst aufbauen. Der Aufwand hält sich allerdings in Grenzen (ein TTL-Chip), und Hard & Soft liefert den entsprechenden Schaltplan für die Zusatzlogik gleich mit.

Preise:
59,- DM HD-Interface für Mega STE (ohne Laufwerk)
69,- DM HD-Interface für 260-1520-11040- und Mega ST (ohne Laufwerk)
Hard&Soft A4!erberg Obere Münsterstr. 33-35 W-4620 Castrop-Rauxel

HD-Modul Compu-Ware

Mit nur drei Lötverbindungen wird das HD-Modul von Compu-Ware auf dem Floppycontroller befestigt.

Im Lieferumfang dieser Hardware-Erweiterung ist neben dem eigentlichen HD-Modul und einem Benutzerhandbuch ebenfalls eine Diskette mit speziellen Formatier- und Kopierprogrammen enthalten. Dies ist auch notwendig, da das Betriebssystem eines normalen Atari STs ja nicht für HD-Disketten gedacht ist; trotzdem ist es so flexibel, daß es alle möglichen Diskettenformate verarbeiten kann... nur formatiert müssen sie erst einmal sein. Dies erledigt die mitgelieferte Software problemlos. Doch zuvor muß das HD-Modul erst einmal eingebaut werden. Der Eingriff in den Rechner ist im Handbuch ausreichend genau beschrieben, ein paar Fotos hätten hier aber sicherlich nicht geschadet (die übrigens bei allen Handbüchern der hier vorgestellten HD-Umbau-Kits fehlen). Das Modul wird bei dem hier vorgestellten Konzept auf den Floppycontroller aufgelötet. Leider vertragen nicht alle Floppycontroller die neue Taktfrequenz von 16 MHz, nur diejenigen mit der Seriennummer 02-02 können verwendet werden. Controller mit der Seriennummer 00-02 eignen sich nicht dafür. Der Bastler kommt in diesem Fall also nicht umhin, sich einen anderen Controller zu besorgen (auch bei Compu-Ware erhältlich) und diesen auszutauschen.

Ein Manko, das nicht unerheblich ist, da das Auslöten eines Chips fast immer mit Schaden an der Hauptplatine verbunden ist. Hier sollte man besser den Chip herauskneifen und die Beinchen einzeln auslöten, diese, zugegeben brutale, Methode ist für die Platine auf jeden Fall sicherer. Zum Glück befinden sich die „HD-un-tauglichen“ Floppycontroller nur in den alten STs der Baureihe 260 ST und 520 ST+. Neuere Geräte sind meist mit dem 02-02-Controller ausgestattet.

Fixer Einbau

Um das HD-Modul anzuschließen, sind nur 3 Lötverbindungen mit dem Controller nötig. Ein Pin des Floppycontrollers muß mit einer Zange durchtrennt werden. Es ist das „alte“ 8-MHz-Taktsignal, was natürlich nun nicht mehr direkt auf den Floppycontroller gelangen darf. Wer einen gesockelten Floppycontroller hat sollte hier einen Zwischensockel einsetzen und den Pin an diesem abkneifen, dadurch wird der eigentliche Chip nicht beschädigt.

Damit wäre der Einbau schon (fast) vollzogen. Vom HD-Modul geht noch eine ca. 30 cm lange Leitung ab, diese muß an das HD-Laufwerk geführt werden und dient dazu, daß das Modul auch auf HD umschalten kann. Natürlich kann man die original ATARI-Diskettenlaufwerke nicht für das HD-Format verwenden, es muß also ein spezielles, HD-taugliches Laufwerk her. Diese sind auch direkt bei Compu-Ware zu beziehen oder im Computerfachhandel zu kaufen. Die Preise für solche Laufwerke liegen nur unwesentlich höher, als die der „normalen“ Diskettenstationen für den Atari ST.

Nachdem nun alle Vorbereitungen getroffen sind, kann der Praxixtest erfolgen. Tatsächlich erscheint nach dem Formatiervorgang die Meldung: „1455104 Bytes frei“ Die weitere Arbeit mit HD-Disketten ist problemlos. Dank der zweiten Kennungsöffnung in HD-Disketten ist das Laufwerk in der Lage, sofort eine HD-Diskette als solche zu identifizieren, und schaltet (mittels der o.a. Leitung) das Modul um. Der Benutzer braucht sich also darum nicht zu kümmern. Probleme gibt es nur bei 5 l/4"-Laufwerken, sie besitzen keine spezielle HD-Kennung und müssen mit einem Schalter „von Hand“ umgeschaltet werden. Leider unterstützt dieses HD-Modul nur den Anschluß von einem HD-Laufwerk. Für zwei Laufwerke muß der Anwender selbst eine kleine Schaltung aufbauen, die für eine korrekte Selektierung der Laufwerke sorgt.

Preis:
69,- DM HD-Modul (ohne Laufwerk)

Compu-Ware Dreufte 5 W-4250 Botrop 2

HD-Modul ddd

Viele Zuleitungen müssen zum Anschluß des HD-Moduls der Firma ddd gelötet werden.

Als vierte kommerzielle HD-Lösung stand uns das HD-Modul der Firma ddd, Digital-Data-Deicke zur Verfügung. Wie alle Vertreter von HD-Umbausätzen, basiert auch dieser auf dem Trick der Taktfrequenzverdopplung des Floppycontrollers. Gleich beim Auspacken sieht man, daß der Einbau dieses Moduls nicht ohne Lötarbeiten vonstatten gehen kann. Insgesamt 8 Leitungen gehen von dem kaum streichholzschachtelgroßen schwarzen Modul aus, die an unterschiedlichen Stellen im Atari angelötet werden müssen. Die 16MHz-Taktfrequenz erzeugt das Modul aus dem 32MHz-Systemtakt der ST-Platine. Dies schont zwar die 16MHz-Leitung des Shifters, die sonst oft für diese Lalle mißbraucht wird, eine separate 16MHz-Taktversorgung für den Floppycontroller wäre aber sicherlich sie sauberste Lösung gewesen.

Ein Problem stellt bei allen HD-Lösun-gen der Anschluß von externen HD-Lauf-werken dar. Zwar sind alle nötigen Leitungen zum Betrieb eines DD-Laufwerks an der 14poligen Floppy-Buchse des Ataris vorhanden, aber an eine zusätzliche Leitung für ein HD-Select-Signal wurde hier natürlich nicht gedacht. Diesbezüglich haben sich die Entwickler von ddd einen besonderen, wenn auch etwas brutalen, Trick ausgedacht. Da auf der 14poligen Atari-Floppy-Buchse die Masseleitung zweimal aufgelegt ist (PIN 3 und PIN 7), empfiehlt ddd, einfach PIN 7 direkt an der Floppy-Buchse abzubrechen und dort die HD-Select-Leitung anzulöten. Mit einem entsprechenden weiterführenden Kabel zum externen HD-Laufwerk ist somit eine korrekte Umschaltung auf HD-Betrieb ohne zusätzliche „fliegende“ Leitung gegeben. Zugegeben, diese Methode ist nichts für zart Besaitete, aber mit ein wenig Geschick führt auch sie zum Ziel.

Auch ddd liefert zusätzlich zur Hardware eine Diskette mit nützlichen Utilities aus. Ein obligatorisches Formatierprogramm ist ebenso vorhanden wie ein Programm zu Step-Rateneinstellung. Die läßt vermuten, daß auch das HD-Modul von ddd über keine automatische, hardwaremäßige Step-Rateneinstellung verfügt. Dies ist leider nicht mehr ganz Stand der Technik.

Ein Lob verdient das Handbuch, das ddd zum HD-Modul mitliefert. Zwar besteht es nur aus zusammengehefteten kopierten Blättern, aber der Inhalt geht weit über eine Einbauanleitung hinaus. Es werden in verständlicher Form die grundsätzliche Funktionsweise des HD-Moduls beschrieben und auch die häufigsten Probleme angesprochen, die mit dem Einbau verbunden sein könnten. Wer das Handbuch wirklich aufmerksam durchliest, sollte das HD-Modul auf Anhieb erfolgreich einbauen und betreiben können.

Die Preise:
222,-DM für ein HD-Modul mit 3.5"-HD-Laufwerk (intern)
294.-DM für ein HD-Modul mit 3.5"-HD-Laufwerk (extern)

Digital Data Deicke Nordring 9 W-3000 Hannover I

Zusammenfassung

Hübsch gestaltet ist das Formatierprogramm von ddd.

Alle vier HD-Lösungen verrichten ihre Arbeit problemlos. Schwierigkeiten traten, wenn überhaupt, nur in bezug auf die Step-Rateneinstellung auf. Es ist doch etwas umständlich, diese per Software einstellen zu müssen, besonders wenn man häufig DD- und HD-Disketten im Wechsel benutzt. Zwar kann man ohne weiteres die Step-Rate immer auf 6 ms (5 1/4": 12 ms) stehenlassen, was einen einwandfreien Betrieb sowohl bei DD- als auch bei HD-Disketten gewährleistet, allerdings muß man dann im DD-Betrieb neben einem deutlich höheren Geräuschpegel beim „Steppen“ auch einen spürbaren Geschwindigkeitsverlust in der Zugriffszeit hinnehmen.

Im HD-Betrieb jedoch ist bei allen hier vorgestellten Modulen ein kräftiger Geschwindigkeitsgewinn zu verbuchen. Dies liegt natürlich daran, daß pro Diskettenumdrehung doppelt soviele Sektoren pro Spur eingelesen und geschrieben werden können. Tatsächlich ist dann auch bei der reinen Datentransferrate (also ohne Spurwechsel) ziemlich genau eine Verdopplung der Geschwindigkeit zu messen. Voraussetzung dafür ist natürlich ein Interleave von 1. Der ist aber bei 18, 19 und sogar 20 Sektoren pro Spur im HD-Betrieb noch gewährleistet. Mit dem HYPERFORMAT 3.27 von Claus Brod gelang es uns sogar. HD-Disketten mit bis zu 21 Sektoren pro Spur zu formatieren, was eine Kapazität von 1720320 Bytes ergibt. Allerdings ist hier nur noch ein Interleave von 2 möglich, was sich wiederum stark negativ auf die Transfergeschwindigkeit auswirkt. Zudem ist die Datendichte dann so hoch, daß eine ausreichende Sicherheit wohl nicht mehr gegeben ist. Hier sollte aber jeder selbst mal ein wenig experimentieren.

Keines der hier vorgestellten HD-Umbau-Kits für normale STs kommt ohne Lötarbeiten aus. Das HD-Interface für Mega STEs von der Firma Hard & Soft ist diesbezüglich eine Ausnahme, läßt sich aber nicht ohne weiteres mit den anderen Produkten vergleichen, da es speziell nur für Computer der Mega STE-Reihe konzipiert ist. Den größten Aufwand beim Umbau erfordert sicher das HD-Modul der Firma ddd. Wer also keinerlei Erfahrung im Umgang mit dem Lötkolben hat, sollte den Einbau besser von jemand Kompetenten vornehmen lassen. Am schnellsten war der Umbau mit dem HD-Modul von Compu-Ware erledigt. Es hat allerdings den Nachteil, daß es nur ein HD-Laufwerk unterstützt. Bei Verwendung von zwei HD-Laufwerken fallen erhöhter Arbeitsaufwand und zusätzliche TTL-Logik an. Preislich sind alle Umrüst-Kits ungefähr gleich angesiedelt. Ohnehin wird der Löwenanteil der Kosten eines HD-Umbaus auf das eigentliche Diskettenlaufwerk entfallen. Eines haben aber alle HD-Kits gemeinsam: Sie erweitern den ST bzw. STE zuverlässig um ein zeitgemäßes Speichermedium und erleichtern zudem den Datenaustausch mit MS-DOS-Computern.



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