Relax - aktuelle Spiele

Reiseführer für Ishar 2

Haben Sie Probleme bei 'Ishar 2'? Ihnen kann geholfen werden. Mit dem Reiseführer der mit Rat und Tat behilflich ist. Das Lösungsheft verrät geheime Tips und Tricks. Es kann für DM 10,- inkl Porto (Zahlung per Scheck) bestellt werden bei:

Selling Points GmbH Kennwort ‘Ishar 2‘ Postfach 2863 33258 Gütersloh

Zubehör von Tecnoplus

In der umfangreichen Produktpalette des Zubehörherstellers Tecnoplus finden sich auch für den ATARI-User einige interessante Neuigkeiten.

Für fetzigen Stereosound sorgen die Aktivlautsprecher TP 402. Sie sind mit zusätzlichem Baß-Booster ausgestattet und können wahlweise mit Batterie- oder Netzstrom betrieben werden.

Für hohen Spielkomfort sorgen die beiden Joysticks aus der Scorpion-Serie. Sie sind komplett mit Mikroschaltern ausgestattet und bieten durch ihre 2 Meter langen Kabel mehr Bewegungsfreiheit. Wer Probleme mit der Joystick-Steuerung hat, für den ist wohl besser das Daumen-Control-Pad mit Autofeuer-Funktion geeignet. Für die alltäglichen Anwendungen gibt es die komplett mikroschaltergesteuerte Maus. Sie liegt gut in der Hand, ist umschaltbar und daher sowohl für ATARI-, als auch für Amiga-Rechner nutzbar.

Preise:

Lautsprecher TP 402: 49.99 DM

Joystick TP 131 M Scorpion 12.99 DM

Joystick TP 137 M Scorpion Plus 19.99 DM

Controlpad TP 200 Swift 14.99 DM

Maus TP 171 24.99 DM

Mousemat TP 301: 3.49 DM

Technoplus-Produkle gibt es im Fachhandel.

z.B. bei Prinz Medienvertriebs GmbH, TI. 1-3. 68161 Mannheim

Shocker 2

Genre: Kugelspiel
Rechnertyp: ◆ ST ◆ STE ◆ TT ◆ Falcon030
Sonstiges: Minimum 1 MB Speicher, Festplatte möglich, 1 Diskette, 10 Räume uncodiert, danach mit Codetabelle.
Monitortyp: Monochrom
Preis: 59.9 DM

Gibt es einen treffenderen Namen für den Helden eines Kugelspieles als Mick Murmel? Wohl kaum. Aber der Name der Spielkugel steht wahrscheinlich ebenso im Hintergrund wie das Story-Gerüst. Nur der Vollständigkeit halber: Mick Murmel zieht los, um seinen Vater von dem bösen Fluch des „Big B“ zu befreien. Auf seinem Weg muß Mick die 100 Räume des „Hauses der Spiele“ durchqueren.

Nach der dünnen Story kommt es dafür im „Haus der Spiele“ um so dicker. Hierzeigt sich ein ganz neues Spielprinzip bei Kugelspielen. Es wurden drei verschiedene Raumtypen (Level-Arten) in einem Spiel untergebracht. In jedem der Räume sind Herzen verteilt, die von der Spielkugel eingesammelt werden müssen. Das Einsammeln geschieht in den meisten Fällen durch ein Überrollen mit der Spielkugel. In einigen Fällen muß mit einem „Jumper“ an das Herz herangesprungen werden. Auf die gleiche Art und Weise können auch andere Objekte eingesammelt werden.

Alle aufgenommenen Herzen und Objekte werden in einer Objektleiste am rechten Bildschirmrand angezeigt. Es können maximal acht Objekte mitgenommen werden. Wenn alle Herzen eingesammeltsind, ist das Level gelöst.Zuerst gelangt der Spieler in einen Rohrleitungsraum (auch Rock-and-Roll-Level genannt). In diesem Raumtyp kann sich die Spielkugel nur auf dem vorgegebenen Rohrleitungsnetz bewegen. Aber auch hier lauern genügend Gefahren auf Mick Murmel. Die Leitungen können durch diverse Stein oder Objekttypen blockiert sein, so daß diese Hindernisse erst aus dem Weg geräumt werden müssen. Die hierfür benötigten Werkzeuge befinden sich in dem Raum und können ebenfalls aufgesammelt werden. Lücken im Leitungsnetz und Einbahnstraßen können beispielsweise nur mit den schon erwähnten „Jumpern“ überwunden werden. In den Rohrleitungsräumen können sich, im Unterschied zu den anderen Räumen, mehr als acht Herzen befinden. In diesem Fall muß der Spieler die bereits eingesammelten Herzen im Herzenhaus abliefern und mit entleerter Objektleiste weiter suchen. Erst nachdem alle Herzen eingesammelt und abgeliefert wurden, wird der Ausgangsstein aktiviert, und der Raum kann verlassen werden.

Danach gelangt Mick Murmel in einen Schwerkraftraum (auch Jump-und-Run-Level genannt). Hier klebt er, wie man sich fast denken kann, von der Schwerkraft gehalten, am Boden. Um Hindernisse zu überwinden, hilft nur noch ein Sprung weiter. Durch einen Druck auf die linke Maustaste wird es möglich, die Schwerkraft kurzzeitig und die Hindernisse für immer zu überwinden. Neben den Herzen, die das Ziel unserer Suche sind, befinden sich in diesen Raumtypen auch noch andere nützliche Objekte. Durch das Aufsammeln von „Pluszeichen“ erhöht sich die Sprungkraft der Spielkugel. Doch Vorsicht! Zuviel Sprungkraft kann dazu führen, daß wir an einigen Stellen aus dem Spielfeld herausspringen oder gar an Totenköpfen enden. Das würde dann einen, machmal schweißtreibenden, Neubeginn des Raumes bedeuten. Um dies zu verhindern, sind an den kritischen Stellen „Minuszeichen“ positioniert, die für eine entsprechende Reduzierung der Sprungkraft sorgen. Noch besser geeignet ist allerdings ein „Luftballon“. Durch Einsammeln dieses Objektes wird die Schwerkraft ganz aufgehoben und die problemlose Beendigung eines Raumes möglich.

Jeder zehnte Raum ist ein Fährtensucherraum. Hier gibt es, neben den Herzen, je einen Start- und Zielstein. Die Aufgabe des Spielers besteht darin, mit seinen Richtungspfeilen den Lauf der Kugel so zu lenken, daß alle Herzen eingesammelt werden und danach der Zielstein erreicht wird. Ist die Fährte gelegt, wird die Kugel durch einen Klick auf den Startstein losgeschickt. Hört sich einfach an, doch auch diese Levels haben ihre Tücken.

In jedem Raumtyp stehen dem Spieler drei Spielkugeln zur Verfügung. Insgesamt wurden von den beiden Programmierern (Martin Hintzen und Jürgen Verwohlt) 250 verschiedene Objekte, Platten und Steine eingesetzt, und zur akustischen Abrundung sind fast 40 Samplesounds zu hören. Die Räume wurden mit anspruchsvollen Rätseln und lustigen Gimmicks vollgepackt. Als Kopierschutz dienteine Codetabelle, die auch einige Tips enthält. Die ersten zehn Räume sind uncodiert, danach wird die Tabelle erforderlich. Das lästige Mitschreiben von Geheimzahlen entfällt, denn das Spiel prüft, ob ein Raum gelöst wurde oder nicht. Ein besonderes Bonbon ist der Zwei-Spieler-Modus. Hier werden den Shocker-Spielern 100 weitere Räume zugänglich gemacht. Allerdings ist ein zweiter Rechner erforderlich. Die Vernetzung erfolgt dann wahlweise via MIDI oder Modem. Falls die vernetzten Rechner nicht direkt nebeneinander stehen, kann die Smalltalk-Funktion zur Kommunikation benutzt werden. Sie ermöglicht es, eine Taktik während des Spieles abzusprechen. Der Zwei-Spieler-Modus bietet zwei Spielvarianten. Man kann mit dem oder gegen den zweiten Spieler die Jagd nach den Herzen beginnen. Das Spiel ist auf allen ATARI-Rechnern mit mindestens 1 MB Speicher lauffähig. Eine spezielle TT/Falcon-Version wird mitgeliefert! Zur Zeit ist nur eine Monochromversion des Spieleserhältlich. Ein Farbversion ist allerdings in Vorbereitung.

Die Programmierer haben großen Wert darauf gelegt, daß kein Raum dem anderen gleicht und der Schwierigkeitsgrad der Rätsel kontinuierlich ansteigt. Das hohe Niveau und die Komplexität der eingebauten Rätsel müssen unbedingt erwähnt werden. Ein Seelsorgetelefon ist eingerichtet! Shocker 2 ist eine wirkliche Herausforderung für jeden Rätselfan und kann nicht mal eben durchgespielt werden.

RF

One Step Beyond

Hersteller: Ocean Software
Genre: Denk- und. Geschicklichkeits-Spiel
Rechnertyp: ◆ ST ◆ STE ◇ TT ◇ Falcon030
Monitortyp: Farbe/TV
Steuerung: Joystick
Sonstiges: Minimum 1 MB Speicher, keine Festplatte möglich, 1 Diskette
Preis: 59.99 DM

Es bietet sich förmlich an, die öden Ladezeiten von einigen Computerspielen durch einen Griff in die Chipstüte zu überbrücken und gleichzeitig dieverspannte Schultermuskulatur ein Wenig zu entkrampfen. So praktiziert es jedenfalls der kleine „Colin Curly“, den einige vielleicht schon aus „Push Over“ kennen werden. Damals waren dem kleinen Hundchen seine Quavers (englische Kräckermarke) in einen Ameisenhügel gefallen. In „One Step Beyond“ wird Colin mitsamt seinen Kräckern digitalisiert und in dem Computer hineingezogen. Darin ist Colin gefangen, und um den Weg heraus aus dem Wirrwarr von Schaltkreisen zu finden muß er sich durch 100 Levels „durchknobeln“.

In jeder der Landschaften müssen Plattformen in bestimmter Reihenfolge geschlossen werden. Start- und Zielpunkt von Colin ist jeweils eine Tüte seiner Lieblingskräcker. Er springt von der einen Plattform zur anderen und schließt diese beim Verlassen. Um das Rätsel abwechslungsreicher und spannender zu gestalten, wurden elf Sonderplattformen eingebaut. Einige davon sind durchnumeriert und müssen in der dadurch vorgegebenen Reihenfolge betreten und auch geschlossen werden. Andere Plattformen wirken wie Sprungbretter und lassen sich nur in eine Richtung wiederverlassen. Für einen Zeitlimitierung sorgen die Plattformen mit der Sanduhr. Sie bleiben nur 15 Sekunden lang geöffnet. Besonders schwierig sind die Zufallsplattformen. Sie bewegen sich ständig rein und raus und bleiben nur geöffnet, wenn man sich darauf befindet.

Die Steuerung der Spielfigur erfolgt durch den Joystick. Colin hat sieben Sprungrichtungen (auch diagonal) zur Auswahl. Er kann nicht auf eine Plattform springen, die sich direkt über ihm befindet. Die normale Sprungdistanz beträgt je eine Plattformentfernung, kann allerdings durch einen Druck auf den Feuerknopf verdoppelt werden. Bei einem Absturz von einer Plattform oder einer zu groß gewählten Sprunghöhe, wird der Spieler dezent darauf hingewiesen, daß Colin ein Hund und kein Känguruh sei und das Level muß neu begonnen werden. Nach erfolgreicher Lösung einer Rätsellandschaft gibt’s als Belohnung eine Geheimzahl, die das Weiterspielen vom erreichten Spielstand ermöglicht. Ist die vorgegebene Zeit eingehalten worden, gibt es zusätzlich noch einen „Token“. Dieser ermöglicht nach einem falschen Schritt ein Weiterspielen ab der letzten richtigen Position. Am unteren Bildschirmrand kann neben der verbleibenden Spielzeit auch das erreichte Level abgelesen werden.

Die Soundeffekte sind zwar nicht gerade überragend, dafür ist „One Step Beyond“ aus rätseltechnischer Sicht ein echter Knüller. Durch die geschickte Kombination der Sonderplattformen mit den bunten Hintergrundgrafiken wird das Spiel durchaus empfehlenswert.


RF



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