
Das Spielprinzip ist in jedem Modus gleich. Sie müssen Ihre Galaxie gegen heranfliegenden Außerirdische verteidigen. Die Spielfigur bewegt sich dabei nur auf dem oberen Rand der Einflugschneise derfeindlichen Wesen. Die Aliens stürmen in den einzelnen Gängen der Einflugschneise nach oben und versuchen, Sie mit ihren Waffen vom Rand herunterzuschießen. Ihre Verteidigung erfolgt mit Hilfe der Bordkanone und des „Super Zappers“. Hinter diesem phantasievollen Namen verbirgt sich eine Art Superwaffe, die alle Feinde, die sich zum Zeitpunkt des Auslösens in der Galaxie befinden, vernichtet. Der „Super Zapper“ kann allerdings nur einmal pro Galaxie verwendet werden. Folglich sollte sein Einsatz wohl überlegt sein und nur in ausweglosen Situationen erfolgen. Im dem überarbeiteten 2000er-Modus wurde die Anzahl der hinterhältigen Feindtypen von sechs auf zehn erhöht. Jeder Feindtyp hat eine andere Angriffsstrategie. Um hier eine Überlebenschance zu haben, sollte versucht werden, möglichst viele Power- Ups (nur in Tempest 2000) einzusammeln. Neben einer stärkeren Bordkanone oder Bonuspunkten kann man durch einen schußstarken Droiden, eine hilfreiche Sprungoption oderWarp-Punkte belohnt werden. Nach dem Aufsammeln von drei Warp-Punkten wird einervon insgesamt drei Bonus-Levels aktiviert. Wird ein Bonus-Level erfolgreich durchgespielt, werden zur Belohnung fünf Galaxien übersprungen und 20.000 Zähler dem Punktekonto gutgeschrieben. Eine weitere Neuerung von„Tempest 2000“ ist die „Melt-O-Vision“-Grafik. Große Buchstaben zeigen wichtige Spielaktionen an und zerspringen nach kurzer Zeit in eine bunte Pixel-Flut. Durch eine gleichzeitige akustische Untermalung entsteht beim Spieler der Eindruck, sich mitten im Geschehen zu befinden. Insgesamt warten 100 Galaxien auf ihre Befreiung von der Alien-Herrschaft. Danach gibt’s den „Beastly Mode“ mit noch schnelleren Bösewichtern und den gleichen 100 Galaxien. Während des Fluges durch die Galaxien sorgen drei umschaltbare Zoomeinstellungen für gute Übersicht. Die wahlweise abschaltbare Musikuntermalung erfolgt je nach Level durch hitverdächtige Techno- und Reggaesongs in CD-Qualität (natürlich Stereo).
R. Froehlich |