Goldrunner (Atari ST)

  Grafik  88 ♦
  Sound & Musik  84 ♦
  Happy-Wertung  78 ♦
Atari ST (Amiga)
69 Mark (Diskette)

Die Erde stirbt. Durch jahrhundertelange Umweltverschmutzung steht der ehemals blaue Planet kurz vor seinem Ende. So soll die gesamte Menschheit ausgelagert werden. Doch zwischen die neue und die alte Welt haben sich die tödlichen Ringe von Triton gestellt. Diese blockieren die Route der Kolonisations-Schiffe und drohen mit der Zerstörung der gesamten Flotte. Die Ringe von Triton zu vernichten, ist beinahe unmöglich. Nur einem kleinen, stark bewaffneten Raumschiff, dem »Goldrunner«, könnte dieses Wunder gelingen. Eine für Action-Spiele nicht unübliche Handlung stimmt auf Goldrunner ein. Es spielt sich ähnlich wie der C 64-Klassiker »Uridium«. Der Spieler fliegt über eine nach oben und unten scrollende Landschaft und versucht, sämtliche Bodeninstallationen zu vernichten. Schaffen Sie es, genügend Gebäude zu zerstören, fliegen Sie durch einen speziellen Ausgang in eine Bonus-Runde und danach in den nächsten Level.

Der Goldrunner darf die gegnerischen Raumschiffe berühren oder rammen. Gefährlich sind allerdings die von den Gegnern ausgeworfenen Raum-Minen, die tückischen Flugbahnen folgen und denen man nur mit viel Übung ausweichen kann. Fünf Treffer von diesen Minen führen zur Zerstörung des Goldrunners, wie auch die Kollision mit einem der höheren, unzerstörbaren Gebäude. Goldrunner benötigt einen Farbmonitor sowie das ROMTOS.

**Heinrich:** »Technisch toll«

Goldrunner gehört zum Beeindruckendsten, was ich je auf dem ST gesehen und gehört habe. Unglaublich schnell und dazu mit toller Musik und Sprache versehen ist dieses Programm ein absolutes Muß für Action-Fans. Etwas mehr Abwechslung hätte beim Ballern nicht geschadet. Aber dank der technischen Brillanz kommt man auch so immer wieder gerne zu diesem Top-Spiel zurück.



Boris Schneider
Aus: Happy Computer 07 / 1987, Seite

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