Wall Breaker (Atari ST)

 Grafik  72 ★
 Sound & Musik  19 ★
 Happy-Wertung  86 ★
Atari ST (Amiga)
Geschicklichkeits-Spiel
59 DM (Diskette)
Tolle Breakout-Variante mit Editor
Auf einer der vorherigen Seiten können Sie einen [Test zu »Arkanoid«](/hc1987/05/arkanoid) lesen, einer modernen Variante des alten Breakout-Spielprinzips. Bälle mit Schlägern auf Mauern zu werfen, scheint wirklich sehr in Mode zu sein, denn für den Atari ST gibt es mit »Wall Breaker« auch eine Variante dieses Spieltyps. Das Programm wurde in Deutschland geschrieben und läuft nur mit einem monochromen Monitor. Das ist recht erfreulich. da die meisten ST-Spiele unbedingt einen Farb-Monitor voraussetzen und gute Spiele für den Schwarzweiß-Bildschirm rar sind. Wie bei Arkanoid steht der Schläger, den Sie steuern, am unteren Bildrand und kann nach links und rechts bewegt werden. Das Spielgefühl ist dadurch sehr gut. was auch an der präzisen Steuerung mit der Maus liegt. Wall Breaker bietet einige Extras. Indem Sie herabfliegende Spezial-Steine aufsammeln, können Sie Extra-Leben oder Punkte-Boni kassieren, einen größeren Schläger bekommen oder einen Level überspringen. Der Ball kann auch für genaues Zielen am Schläger kleben bleiben oder sich in einen Laser verwandeln, mit dem Sie nebenbei noch Steine abschießen können. Am schönsten wird es. wenn Sie ein »H«-Symbol (Hilfe) erwischen: Dann steuert das Programm den Schläger so lange vollautomatisch, bis er ein anderes Extra erwischt! Das Programm hat 50 Bilder, die man dank eines leicht zu bedienenden Editors beliebig verändern darf. Sie können so eine ganz neue Daten-Diskette anlegen und ein völlig neues Spiel mit Ihren eigenen Bildern schaffen. Wall Breaker hat ähnliche Qualitäten wie Arkanoid. Der Programmierer ist von diesem Spiel offensichtlich stark inspiriert worden, einige Levels sehen genauso wie beim Vorbüd aus. Man muß es gespielt haben, um die Faszination des Programms zu spüren. Allen Atari-Besitzern sei der tolle Geschicklichkeits-Test wärmstens empfohlen; Amiga-Fans müssen noch ein wenig auf eine Umsetzung für ihren Computer warten. (hl)
Heinrich Lenhardt
Aus: Happy Computer 05 / 1987, Seite 90

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